A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z 

CASA REAL

Babenberger

976–1246

fränkisch-bayerisches Markgrafen- und Herzogsgeschlecht. Sie herrschten von 976 bis zu ihrem Aussterben 1246 als Markgrafen und Herzöge in Ostarrichi.

Babonen

985 bis ?

Badwiden

985is ?

Baerl

1234 bis 17. Jahrhundert

niederrheinisches Adelsgeschlecht

Balgen

1530 bis nach 1803

pommerisch-lauenburgisches Adelsgeschlecht

Balgstedt

1152 bis 15. Jahrhundert

thüringisches Geschlecht

Ballestrem

seit 14. Jahrhundert

In Deutschland ansässiger Zweig des italienischen Geschlechts der Grafen Ballestrero di Castellengo aus Piemont in Norditalien

Balm

12. Jahrhundert bis 1312

Freiherrengeschlecht aus dem Schweizer Mittelland

Bandemer

seit 14. Jahrhundert

pommersches Uradelsgeschlecht, kurländischer Stamm († 17. Jahrhundert)

Bar

seit 1204

Uradelsgeschlecht aus der Region Osnabrück

Barby

seit 1296

Uradelsgeschlecht aus der Region Magdeburg

Grafen von Barby

1150–1660

altes Grafengeschlecht, das eines Stammes mit den Grafen von Arnstein war (bis 1497 Edle Herren)

Bardeleben

Bardeleben (Magdeburg) seit 1159;

Bardeleben (Minden) seit 1220; Bardeleben (Briefadel) seit 1891

drei unabhängig voneinander bestehende Adelsgeschlechter

Barfus

seit 1251

Uradelsfamilie aus der Altmark; 1699 Reichsgrafenstand

Barmen

14. Jahrhundert bis ?

Adelsgeschlecht mit Sitz auf der Feste Kellenberg

Barnekow

seit 1236

Rügenscher Uradel; 1751 schwedischer Freiherrenstand; 1816 schwedischer Grafenstand

Barner

seit 1302

mecklenburgisches Adelsgeschlecht

Bartensleben

1188 bis 1742

erloschenes deutsches Adelsgeschlecht aus der Börde

Bartenstein

13./14. Jahrhundert bis ?

erloschenes Rittergeschlecht mit Sitz Burg Bartenstein; Lehnsmannen des Bischofs von Würzburg.

Basedow

seit 1280; 1333, 1833

uckermärkisches Adelsgeschlecht († um 1500); Lüneburgisches-Lübeckisches-mecklenburgisches adliges Patriziergeschlecht, 1552 kaiserliche Anerkennung mit Wappenbesserung, († 1555); 1833 hzgl. anhalt-dessauisches Diplom mit Wappen der erstgenannten Familie; 1836 kgl. preuß. Adelsanerkennung

Basselet von La Rosée

seit 1764

älteres spanisch-niederländisches Adelsgeschlecht, Reichsgrafenstand 1764, hauptsächlich in Bayern ansässig

Bassermann-Jordan

seit (1883) 1917

urkundlich seit 1462, seit 18. Jh. badisch-pfälzische Großbürger mit umfangreichen Weingutsbesitz; 1883 bayerische Namenvereinigung mit Jordan; 1917 Erhebung in den bayerischen Adelstand als von Bassermann-Jordan und Wappenvereinigung im Adelstand

Bassewitz

seit 1254

mecklenburgisches Uradelsgeschlecht; 1726 Erhebung in den Reichsgrafenstand

Bastheim

1180–1848

erloschenes fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht

Battenberg

1310 erloschenes hessisches Grafengeschlecht; seit 1858 die Nachkommen des Prinzen Alexander von Hessen-Darmstadt. Siehe auch Mountbatten

Baudissin

seit 1455

meißnischer/sorbischer Uradel aus der Oberlausitz.

Baum von Baumsdorf

1681–1725

erloschenes Adelsgeschlecht im fränkischen Raum

Baumbach

seit 1246

hessisches Adelsgeschlecht

Beaulieu-Marconnay

seit 1287

ursprünglich französisches Adelsgeschlecht

Bechinie von Lazan

seit 1414

böhmisches Adelsgeschlecht, hervorgegangen aus der Familie von Seidlitz

Beck

1884

Briefadel, 1884 in den badischen Adelsstand erhoben

Behaim von Schwarzbach auf Kirchensittenbach

1285–1942

eine der ältesten Patrizierfamilien der Freien Reichsstadt Nürnberg; 1681 Reichsfreiherrenstand mit von Schwarzbach, seit 1736 von Schwarzbach auf Kirchensittenbach

Behr

seit 1105

niedersächsisches Uradelsgeschlecht. Drei Familienstämme: 1. Niedersachsen/Kurland, 2. Mecklenburg, 3. Pommern mit leicht unterschiedlichen Wappen

Beichlingen

1014–1735

erloschenes Grafengeschlecht

Beissel von Gymnich

seit 1320

niederrheinisches Uradelsgeschlecht. Nebenlinie der 1785 ausgestorbenen Herren von Gymnich, 1816 preußischer Grafenstand

Bellersheim

seit 1220

Uradelsgeschlecht aus der Wetterau, 1910 großherzoglich hessische Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels

Below

seit 1194/1217

mecklenburg-pommersches Uradelsgeschlecht. Seit 1296 besteht ein mecklenburgischer Stamm mit eigenem Wappen

Bendeleben

1203–1828

erloschenes thüringisches Dienstmannengeschlecht

Beneckendorff und von Hindenburg

Namensvereinigung Beginn des 19. Jahrhunderts

Der Name Beneckendorff findet sich erstmals Ende des 13. Jahrhunderts, der Name Hindenburg ist zeitlich nicht festzulegen.

Beneschau

vermutlich 1162 (erloschen 13. Jahrhundert)

Familie des böhmischen Hochadels

Bennigsen

seit 1311

altes niedersächsisches Adelsgeschlecht. Es besteht eine durch Adoption entstanden Nebenlinie Bennigsen-Foerder.

Bennungen

12.–17. Jahrhundert

erloschenes thüringisches Rittergeschlecht

Bentheim-Steinfurt

seit 1421

Fürsten seit 1817

Bentheim-Tecklenburg

seit 1606

Fürsten seit 1817

Bentinck

seit 1304

Freiherrliches und gräfliches Adelsgeschlecht in Westfalen, Niederlande und England.

Berbisdorf

um 1419 bis ? (erloschen)

altes meißnisches Adelsgeschlecht

Berckheim

seit 1163

elsässisches Uradelsgeschlecht

Berckholtz

Berkholz

seit 1620

aus Rostock stammendes, später baltisches Geschlecht mit den Linien
Berckholtz (Reichsadel Wien 1793)
Berkholz (Russischer Adelsstand 1877)

Berg

seit 1371

deutsch-baltischer Uradel, 1723 und 1799 schwedische Adelsnaturalisation als Berch

Berg

1375

brandenburgisch-uckermärkisches Uradelsgeschlecht, 1842 preußischer Grafenstand

Berg

seit 1838

Niedersächsisches und später Badisches Adelsgeschlecht

Berg

1490 bis Ende 19. Jahrhundert

deutsch-baltisches Adelsgeschlecht, 1561 polnisches Indigenat, 1620 kurländische Ritterschaft, 1741 livländische Ritterschaft

Berg

1357

rheinländisches Adelsgeschlecht

Berg

seit 14. Jahrhundert

vogtländisches Adelsgeschlecht

Berg-Altena

12.–14. Jahrhundert

altes Grafengeschlecht

Berg genannt Schrimpf

seit 1574

fränkisch-schwäbisches Rittergeschlecht

vom Berge

1096

mittelalterliches Adelsgeschlecht

Bergh

11. Jahrhundert

altes, erloschenes Grafengeschlecht (1100–1416)

Berglasen

1350–1766

rügisch-pommersches Geschlecht

Berkule

seit 1191 bis ?

westfälisches Adelsgeschlecht des Ritterstandes. Es beherrschte im 13. Jahrhundert den Raum südlich von Warburg

Berlepsch

seit 1369

altes hessisches Uradelsgeschlecht; 1869 Grafenstand, 1876 Freiherrenstand

Berlichingen

seit 1151

altes reichsunmittelbares Rittergeschlecht fränkischen Ursprungs

Bernefuer

seit 1151

westfälischen Adelsgeschlecht der ehemaligen Grafschaft Oldenburg sowie des ehemaligen Niederstifts Münster sowie des ehemaligen Hochstifts Osnabrück

Bernewitz

seit 1540

deutsche und kurländische Adelsfamilie; 1867 Freiherren

Bernhard

seit 17. Jahrhundert

aus dem Westerwald stammendes Geschlecht; 1830 bayerischer Freiherrenstand

Berninghausen

14. Jahrhundert

alte, erloschene westfälische ritterschaftliche Familie

Bernsau

Mitte des 11. Jahrhunderts bis 1715 (direkte Stammesfolge ohne Titel bis heute)

bergisches Uradelsgeschlecht

Bernstorff

seit 1300

mecklenburgische Uradelsfanmilie; 1300 Reichsfreiherrenstand, 1767 dänischer Grafenstand

Bernuth

1655–1786

aus Groß Rosenburg an der Saale in der ehemaligen Grafschaft Barby stammendes Adelsgeschlecht; 1786 preußischer Adelsstand

Berswordt

seit 1249

Namen und Wappenvereinigung mit denen der uradeligen Familie von Wallrabe im 18. Jahrhundert – Preußische Adelsanerkennung 1906

Berwangen

1325–1522

spätmittelalterliches Adelsgeschlecht

Berwinkel, auch Bärwinkel

1181–1662

erloschenes uradeliges Ministerialen- und Rittergeschlecht im Bistum Halberstadt, Erzbistum Magdeburg und in der Altmark.

Besserer

1264–2004

schwäbischer Uradel, Ulmer Patriziergeschlecht; 1552 Bestätigung des rittermäßigen Reichsadelsstandes, 1817 bayerischer Freiherrnstand, 1838 württembergischer Freiherrenstand

Bethmann

seit 1416

in Frankfurt/Main ansässige Familie; 1808 österreichischer Adelsstand; 1854 badischer Freiherrnstand

Bettendorff

1071–1942

reichsunmittelbare Reichsfreiherren; 1695 Reichsfreiherrenstand

Betzdorf

seit 1360 (Johann v. Betzdorf)

Ritter- und Ministerialengeschlecht aus dem Westerwald, Vasallen der Grafen zu Sayn

Beuggen

seit 1113

Südbadisches Adelsgeschlecht

Beulwitz

seit 1137

altes thüringisch-osterländisches Adelsgeschlecht; 1818 und 1854 bayerischer Freiherrenstand, 1884 württembergische Bestätigung und österreichische Prävalierung des Freiherrenstandes

Beust

seit 1228

altes altmärkisches Adelsgeschlecht; 1777 Reichsgrafenstand; für andere Linien Freiherrentitel im Großherzogtum Baden 1856 anerkannt.

Bevern

1139 bis frühes 19. Jahrhundert

westfälisches Adelsgeschlecht, das aus der Familie von Meinhövel hervorging, die seit 1139 den Zusatz "von Bevern" führte.

Biberern

13. Jahrhundert bis ?

erloschenes fränkisches Adelsgeschlecht um Creglingen an der Tauber

Bibow

seit 1216

mecklenburgisches Uradelsgeschlecht

Bibra

seit 1119

fränkisch-thüringisches Uradelsgeschlecht; 1698 Freiherrenstand

Bickenbach

1130–1486

mitteldeutsches Rittergeschlecht

Bieberstein

1218–1667 (?)

Adelsgeschlecht aus der Markgrafschaft Meißen (Burg Bieberstein); 1547 böhmischer Freiherrnstand

Biedenfeld

seit 1215

oberhessisches Adelsgeschlecht

Biel

bis 13. Jahrhundert

mittelhessisches Rittergeschlecht

Biel

seit 1791

mecklenburgisches Adelsgeschlecht

Bila (Biela, Byla)

seit 1200

thüringisches Uradelsgeschlecht

Billunger

811–1106

Altes Grafengeschlecht

Bilow

seit 1320

vorpommersches Uradelsgeschlecht

Bilstein

1225 bis 14. Jahrhundert

mittelalterliches westfälisches Adelsgeschlecht

Binder-Krieglstein

Aus dem Elsass stammende Patrizierfamilie; 1550 Reichsadel, 1723 mit „von Krieglstein“ Reichsritterstand, 1759 Reichsfreiherrenstand

Biron von Curland

1638 bis 19. Jahrhundert

aus Westfalen nach Kurland eingewanderte Familie; 1730 russischer Grafenstand

Bischoffshausen

seit 1255

niedersächsischer Uradel, 1854 sachsen-meininger Bestätigung des Freiherrenstandes, 1877 preußische Anerkennung

Bischopinck

seit 1092

westfälisches Adelsgeschlecht, Erbmänner zu Münster, litauisch-polnischer Zweig Bisping (v. Gallen)

Bismarck

seit 1270

altes deutsches Adelsgeschlecht aus Stendal mit den fünf Linien Bismarck, Bismarck-Bohlen, Bismarck-Osten, Bismarck(-Schierstein), Bismarck(-Schönhausen)

Bissing/Bissingen

seit 1393

vermutlich aus Schwaben stammendes altes Adelsgeschlecht; 1644 anhaltischer, 1851 preußischer Freiherrenstand

Bitter

seit 1880

Briefadel: 1880 preußischer Adelsstand

Blanckenberg

erloschenes thüringisch-fränkisches Adelsgeschlecht

Blanckenburg

seit 1173

märkisch-pommerisch-mecklenburgisches Adelsgeschlecht; 1799 preuß. Freiherrenstand

Blankenfelde

bis 17. Jahrhundert

Berliner Patrizier- und Ratsfamilie vor allem vom 13.–16. Jahrhundert

Blankenheim

seit 1115

Adelsgeschlecht aus der Eifel, 1380 in den Grafenstand erhoben. Die Grafen nannten sich ab 1469 Manderscheid-Blankenheim. 1794 Flucht der Gräfin Augusta samt Familie nach Böhmen.

Blanckensee

seit 1234

neumärkisches Uradelsgeschlecht, das sich später auch nach Pommern und Posen ausbreitete; 1798 preußischer Grafenstand

Blixen

seit 1239

Pommerscher Uradel; 1772 schwedischer und 1802 dänischer Freiherrenstand; 1794 Namensvereinigung mit den von Finecke als Blixen-Finecke

Blomberg

seit 1307

westfälisches Geschlecht, Linien in Kurland und Schwaben (†)

Blome

1342–1945

ursprünglich niedersächsisches Adelsgeschlecht, das dem Calenberger Uradel entstammte und später nach Holstein und Dänemark gelangte

Blücher

seit 1214

Mecklenburgischen Uradel; 1777 dänischer, 1814 preußischer Grafenstand; 1861 Fürstenwürde in der Primogenitur

Blumegg

15. Jahrhundert

selbstständige Linie der Herren von Blumberg

Blumencron

1690

ursprünglich böhmischer Ritterstand, später Freiherrn

Blumenthal

seit 1241

märkisches Adelsgeschlecht; 1646 Reichsfreiherren (Haus Pröttlin); 1733 Reichsgrafen (Haus Vehlow); 1768 preußische Grafen (Haus Horst); 1786 preußische Grafen (Haus Steinhöfel); 1840 preußische Grafen (Haus Suckow); 1883 preußische Grafen (Haus Quellendorf)

Boch

1892

Kaufmannsfamilie aus Deutsch-Oth in Lothringen; 1892 preußischer Adelsstand; 1907 Namen- und Wappenvereinigung mit Galhau

Bocholtz

seit 1127

altes niederrheinisches Adelsgeschlecht; 1803 preußischer Grafenstand (vorher schon länger Freiherren)

Bock a.d.H. Lachmes

seit 16. Jahrhundert

livländisches Geschlecht, schwedisches Indigenat

Bock und Polach

seit 1206

meißnisches Uradelsgeschlecht

Bock von Wülfingen

seit 1175

niedersächsisches Uradelsgeschlecht

Böckenförde genannt Schüngel

1244 bis 18./19. Jahrhundert

erloschenes westfälisches Adelsgeschlecht

Böckingen

1140–1550

erloschenes Adelsgeschlecht aus Böckingen; Ministeriale der Grafen von Calw; es besteht Wappengleichheit mit denGrafen von Neipperg

Böcklin von Böcklinsau

seit 1266

elsässisches Adelsgeschlecht

Boddien

seit 1787

mecklenburgisches Adelsgeschlecht

Bodeck (Bodeck von Ellgau)

seit 1250

Thorner Stadtgeschlecht

Bodelschwingh

seit Ende 13. Jahrhundert

rheinisch-westfälisches Adelsgeschlecht; Freiherrentitel seit 14. Jahrhundert

Bodenhausen

seit 1135

altes niedersächsisches Adelsgeschlecht; 1669 Reichsfreiherrenstand

Bodman

seit 1152

hochfreies schwäbisch-badisches Adelsgeschlecht; 1690/1716 Reichsfreiherren; 1902 badischer Grafenstand (primogenitur) (als von und zu Bodmann).

Bodungen

seit 1186

Thüringer Uradel mit gleichnamigem Stammhaus bei Worbis, später auch in Sachsen und Preußen

Boehmer

seit 1634

Briefadel; 1743 preußischer Adelsstand

Boehn (Boehnen)

seit 1287

pommerscher Uradel; 1813 bayer. Erlaubnis zur Fortführung des Freiherrentitels

Boeselager

seit 1363

altes Adelsgeschlecht aus dem Erzbistum Magdeburg; 1823 preußischer Freiherrenstand

Boetzelaer (van den Boetzelaer)

seit 1256

niederländische Adelsfamilie aus dem Bereich Kleve; deutsche Linie 1711 ausgestorben

Bogen

bis 1242

mächtiges ostbayerisches Grafengeschlecht; 1242 erloschen

Bohlen

seit 1236

altes, ursprünglich rügisches Adelsgeschlecht

Bohlen und Halbach

seit 1613/14 Halbach

bedeutende deutsche Unternehmerfamilie; 1871 von Bohlen und Halbach, seit 1906 Krupp von Bohlen und Halbach

Bolanden

1128–1602

Reichsministeriale - später Souveräne

Bomsdorff

seit 1310

uradeliges Geschlecht aus der Niederlausitz

Bona

um 1100

sehr altes Adelsgeschlecht aus den k.k. Erblanden; stammt vermutlich aus Frankreich; Reichsritterstand 1535

Boncompagni-Ludovisi

seit 1300

italienisches Patriziergeschlecht

Bonda

Patriziergeschlecht der Republik Ragusa; 1817 Österreichische Adelsbestätigung; 1857 Österreichischer Grafenstand

Bonin

seit 1294

hinterpommersches Adelsgeschlecht

Bönninghausen

seit 15. Jahrhundert

westfälisches Adelsgeschlecht; 1634 Reichsfreiherrenstand

Bonstetten

seit 1122

altes alemannisches Adelsgeschlecht; 1499 Bestätigung der Freiherrenwürde

Boos zu Waldeck

seit 1243

altes rheinisches Ministerialengeschlecht; 1698 Herrenstand (Freiherr); 1790 Reichs- und bayerischer Grafenstand

Bor

13. Jahrhundert

alte böhmische Adelsfamilie

Borch

1181–1502

stiftsbremische Ministerialenfamilie

von der Borch

seit 1310

westfälisches Adelsgeschlecht; nicht verwandt mit dem bremischen Ministerialengeschlecht von Borch

Borcke

seit 1170

altes pommersches Geschlecht; Ende 17. des Jahrhunderts wird das Prädikat „von“ angenommen; Grafendiplome 1740, 1790 und 1840

Borghese

seit 1238

römisches Adelsgeschlecht

Borne

seit 1264

altes märkischen Adelsgeschlecht

Bornheim

seit 1173

rheinisches, ursprünglich dynastisches Adelsgeschlecht

Borries

seit 1390

Mindener Stadtgeschlecht; 1733 Reichsadelsbesstätigung; 1860 hannoverscher Grafenstand (Primogenitur);

Borstell

1209

altmärkisches Uradelsgeschlecht

Bose

seit 1230

sächsisches Uradelsgeschlecht

Boskowitz

1230–1597

Böhmisches Adelsgeschlecht

Both

seit 1273

mecklenburgisches Uradelsgeschlecht

Bothfeld

1162–1729

altes meissnisches Adelsgeschlecht

Bothmer

seit 1162

niedersächsisches Adelsgeschlecht; Haus Lauenbrück: 1696 Reichsfreiherren, 1713: Reichsgrafen; Haus Bennemühlen:1881 preußische Freiherren

Botzheim

seit 1309

ober- und mittelrheinisches Adelsgeschlecht; 1884 Freiherren

Bouget

seit 1684

aus Frankreich stammendes Adelsgeschlecht

Bourscheidt

seit 1122

rheinisches Adelsgeschlecht

Boutteville

seit 1790

erloschenes lothringisches Adelsgeschlecht; 1842 Immatrikulation im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse

Bovelino

seit 14. Jahrhundert

Graubündnerisch-lombardisches Adelsgeschlecht

Boxberger (Boxberg)

seit 1450

fränkisches Adelsgeschlecht mit drei unabhängige Linien: Boxberger (Franken), Boxberg (Österreich), Boxberg (Sachsen), die alle im 16. Jahrhundert erstmals auftreten

Boyneburg/Boineburg und Lengsfeld

seit 1120

Niederhessisches Freiherren- und Grafengeschlecht. Es existieren seit Mitte des 12. Jahrhunderts zwei Stämme (A und B) ohne nachweisbaren Zusammenhang mit unterschiedlichen Wappen.

Brabeck

seit 13. Jahrhundert

westfälisches Adelsgeschlecht; 1803 preußischer Grafenstand

Brackel

seit 1225

deutsch-baltisches Uradelsgeschlecht, 1270 dänisch (†), 16. Jahrhundert kurländisch (†), 1742 livländisch, 1836 bayerischer Freiherrnstand (†), 1756 schwedisch (†), 1818 finnisch (†)

Brackel

Brackel ist der Name von drei westdeutschen Adelsfamilien aus Westfalen und vom Niederrhein.

Braida

995

uradeliges Geschlecht aus Savoyen, das sich auf Aleramo I., Conte di Savona zurückführt, österreichische Grafen 1674

Brakel

12.–14. Jahrhundert

ursprünglich edelfreies westfälisches Adelsgeschlecht

Branconi

1766 (?)

aus Kalabrien (Oberitalien) stammendes Adelsgeschlecht namens Pessina de Branconi

Brandenstein

seit 1282

thüringisches Adelsgeschlecht; 1486 Reichsfreiherren; 1909 Namen- und Wappenvereinigung des Stammes Wernburg-Zöschen mit den Grafen von Zeppelin

Brandis (Niedersachsen)

seit 1383 (bürgerlich)

altes Hildesheimer Stadtgeschlecht; 1769 Reichsadel; 1856 Freiherrnstand

Brandis (Schweiz)

seit dem 13. Jahrhundert

hochfreies Geschlecht des 13.–16. Jahrhundert

Brandis (Tirol)

seit 1140

südtiroler Adelsgeschlecht; 1580 Alter Herrenstand (Freiherr); 1641 Reichsgrafenstand

Brandt

seit 1221

altes fränkisches Adelsgeschlecht

Brauchitsch

seit 1259

altes schlesisches Adelsgeschlecht

Braun

seit 1285

niederschlesischer Uradel; 1573 Reichsfreiherrenstand, 1699 böhmischer Freiherrenstand, 1860 preußische Anerkennung des Freiherrenstandes

Braunmühl

seit Anfang 17. Jahrhundert

schwäbisches Adelsgeschlecht, 1759 Reichsadels- und Erbländisch österreichischer Adelsstand als Edler von Braunmühl, 1813 Eintragung in die bayerische Adelsmatrikel

Braunshorn

1098–1362

Edelfreies Adelsgeschlecht des Mittelalters

Brause (Brudzewski)

1256

weitverzweigtes pommersches Adelsgeschlecht

Bray

seit 1210

aus der Normandie stammendes, später bayerisches Adelsgeschlecht; 1813 bayerischer Grafenstand;

Bredenvlet

um 1330 bis 15. Jahrhundert

altes bremischen und holsteinischen Adelsgeschlechts

Brederlow

seit 1319

altes pommersches Adelsgeschlecht

Bredow

seit 1251

altes mittelmärkisches Adelsgeschlecht; 1634 Reichsfreiherrenstand; 1674 Reichsgrafenstand

Breidenbach zu Breidenstein

seit 1146

hessisches Uradelsgeschlecht

Breitenbuch (Breitenbauch)

seit 1154

altes thüringisches Adelsgeschlecht

Brendel von Homburg

1160–1630

Ritteradelsgeschlecht aus Hessen

Brenken

seit 1102

uradliges westfälisches Adelsgeschlecht mit dem gleichnamigen Stammhaus bei Büren

Brenkenhoff

ausgestorbenes preußisches Adelsgeschlecht, das in der Linie Knobelsdorff-Brenkenhoff des Adelsgeschlechts Knobelsdorff fortgeführt wird.

Brenner von Felsach

seit 1675

österreichisches Adelsgeschlecht; 1836 österreichische Freiherrn;

Brentano

seit 1282

uradliges lombardisches Geschlecht; 14. Jahrhundert Grafenstand für Haus B.-Toccia; 1857 österreichischer Freiherrnstand für Haus B.-Gnosso; zwei briefadlige Brentano-Familien haben andere Wappen als die uradligen Brentano

Bresnitz

13.–15. Jahrhundert

altes böhmisches Adelsgeschlecht;

Breuberg

1118–1323

edelfreies Uradelsgeschlecht aus dem Odenwald; Landvögte der Wetterau

Briesen

1) 1298 2) 1212

3) 1839

Drei Adelsgeschlechter

1) Briesen (Mark)

2) Briesen (Neumark-Pommern)

3) Briesen (1839)

Briest

seit 1368

Magdeburgisches Uradelsgeschlecht

Brincken

seit 1461

ursprünglich aus Westfalen stammendes deutschbaltisches Adelsgeschlecht, 1862 russischer Baronstitel für die Gesamtfamilie

Britzke (Brietzke)

seit 1370

Magdeburgisches Uradelsgeschlecht

Brobergen

1141–1618

altes Adelsgeschlecht aus Brobergen an der Oste

Brockdorff

seit 1220

dänisch-holsteinischer Uradel; 1432 Freiherren; 1706 Reichsgrafen

Broesigke

seit 1259

altmärkischer Uradel

Brömbsen

seit 1289

zunächst Lüneburger, dann Lübecker Patriziergeschlecht; 1688 Reichsfreiherrn;

Broich

1320

Jülich'sches Uradelsgeschlecht; 1816 Erhebung in den niederländischen Adel mit dem Titel eines Barons und 1834 Erhebung in den preußischen Freiherrenstand

Broizem

seit 1234

braunschweigisches Rats- und Uradelsgeschlecht; 1706 preußische Adelsanerkennung

Bronkhorst

1140 bis ?

erloschenes Adelsgeschlecht aus dem reichsunmittelbaren Rekheim (jetzt Rekem) an der Maas

Bronsart von Schellendorff

seit 1339

altes preußisches Adelsgeschlecht

Brühl

seit 1344

sächsisch-thüringisches Uradelsgeschlecht; 1737 und 1738 Reichsgrafenstand

Brumsee

1394–1813

preußisches Geschlecht, eines Stammes mit den schweizerischen Brümsi

Brunn

seit 1237

Mittelmärkisches Uradelsgeschlecht. 1853 preußische Namens- und Wappenvereinigung mit denen von Kaufungen als von Brunn genannt von Kauffungen.

Brünnow

1307–1941

pommersches Uradelsgeschlecht, im 16. Jahrhundert als Brunnow Übersiedlung nach Kurland, 1620 in der 1. Klasse der kurländischen Ritterbank immatrikuliert, 1817 russisches Indigenat, 1853/1862 russische Anerkennung des Baronstitels, 1871 russischer Grafenstand

Brunonen

10.–11. Jahrhundert

sächsisches Grafengeschlecht

Brunstein von Brunicki

18. Jahrhundert

Gutsbesitzer-Geschlecht aus Südosteuropa, jüdischer Herkunft, bayer. Adels- und Freiherrenstand 1815, 1818 österr. Anerkennung dessen, 1847 österreichischer Freiherrenstand

Brüsewitz

seit 1218

mecklenburgisches Geschlecht, frühe Ausbreitung nach Pommern und Schlesien, später auch nach Preußen

Bubna

1394

Uradelsgeschlecht böhmischen Ursprungs; seit 1415 zwei Linien: Bubna-Litic und Bubna-Warlich.

Buch

seit 1209 (Uradel); seit 1858 (Briefadel)

Uradel und Briefadel unterschiedlicher Wappen

Buch (Thüringen)

1147–nach 1332

Edelfreies gräfliches Geschlecht mit Stammburg in Bucha

Buchegg

1130 bis Mitte 14. Jahrhundert

Die ursprünglich gräfliche Hochadelsfamilie ist erloschen, lebte aber über die weibliche Linie als Freiherren von Buchegg weiter.

Buchenau (Eiterfeld)

1062–1815

Uradelsgeschlecht aus Osthessen

Buchenau (Dautphetal)

1265–1404

Uradelsgeschlecht aus Mittelhessen

Buchwald(t)

seit 1233

holsteinisches Uradelsgeschlecht; 1675 schwedischer Freiherrenstand, 1784 dänisches Baronat als Buchwald-Brockdorff

Buchwitz (und Buchau)

seit 1524

schlesisches Adelsgeschlecht, 1577 Freiherrenstand, im 17. und 18. zeitweise den Namenszusatz und Buchauführend

Budberg

seit 1313

westfälisches Geschlecht, 1570 in Kurland, 1620 und 1833 Indigenat ebd., 1693 schwedischer Freiherrnstand, 1747 und 1807 livländisches Indigenat, 1746 estländisches Indigenat, 1856 bzw. 1862 russische Barone

Budde

(††)

mehrere westfälische, pommerische und mecklenburgische Uradelsgeschlechter, die sich einerseits nach Kurland, anderseits nach Dänemark, Oesel und Norwegen ausbreiteten; weiterhin ein preußisches Briefadelsgeschlecht (1904)

Buddenbrock

seit 1415

westfälisches, später baltisches Uradelsgeschlecht; 1731 schwedischer Freiherrenstand

Büches

1173 bis um 1600

Uradelsgeschlecht aus der östlichen Wetterau

Büdingen

1131 ersterwähnt 1240/47 erloschen

Edelfreies Geschlecht der östlichen Wetterau

Bülow

seit 1229

Ausgedehntes mecklenburgisches Uradelsgeschlecht mit Zweigen in den Niederlanden, Dänemark; 1705 Reichsfreiherrenstand; 1736 Reichsgrafenstand; 1905 preußischer Fürstenstand.

Bültzingslöwen

seit 1216

thüringischen Adelsgeschlecht

Bünau

seit 1166

Uradel des Stifts Naumburg; 1741, 1742 und 1792 Reichsgrafenstand für unterschiedliche Linien

Buer

1292–1809/13

westfälisches, später bergisches und pfälzisches Uradelsgeschlecht; 1642 Reichsfreiherrenstand

Büren

12. Jahrhundert bis 1661

westfälisches Adelsgeschlecht

Buggenhagen

seit 1284

pommersches Uradelsgeschlecht

Buol-Berenberg

1529

Rittergeschlecht aus Rätien; 1707 Reichsritterstand mit von Berenberg; 1857 badische Anerkennung des Freiherrenstandes

Buquoy

seit 1150

böhmisches Adelsgeschlecht französischer Herkunft; im Römisch-Deutschen Reich seit dem Dreißigjährigen Krieg; 1580 Grafenstand; 1688 spanisch-niederländischer Fürstenstand

Burchardinger (Rätien)

10. Jahrhundert

adlige Familie des 10. Jahrhunderts mit Besitz in Rätien

Burchardinger (Frankreich)

891–1017

frühes französisches Adelsgeschlecht

Burgberg

Anfang 12. Jahrhundert bis 1455

Schwarzwälder Adelsgeschlecht

Burghauß

† 1885

schlesisches Adelsgeschlecht, 1617 Freiherrnstand, 1691 Reichsgrafenstand

Burgsdorff

seit 1325

mittelmärkischer Uradel

Burgund

1032–1361

Familie der Herzöge von Burgund

Burgund-Ivrea

9. Bis Mitte 16. Jahrhundert

Familie des europäischen Hochadels

Burgund (Portugal)

1093–1383

erste portugiesische Königshaus

Burkersroda

seit 1120

thüringisches Uradelsgeschlecht

Buseck

seit 1152

altes Lahngauer Adelsgeschlecht; 1809 Freiherren

Bussche

seit 1225

Osnabrücker Uradel; 1884 Freiherrenstand für alle Linien; 1810 westfälischer Grafenstand

Buttlar, Buttler, Treusch von Buttlar

seit 1170

altes oberfränkisch-hessisches Adelsgeschlecht; 1651 erbländisch-österreichischer Grafenstand; 1726 Reichsgrafenstand; 1782, 1813 und 1882 Freiherrenstand für unterschiedliche Zweige;

Buxhoeveden

seit 1185

niedersächsischer, später deutsch-baltischer Adel; 1795 preußischer Grafenstand; 1861 russischer Baronstitel

Byern

seit 1214

magdeburgisches Uradelsgeschlecht

Bylandt

seit 1233

clevischer Uradel