A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z 

CASA REAL

Saarwerden

1131

Zweiglinie der Grafen von Metz-Lunéville, infolge Heirat der Erbtochter 1376 ab 1397 der Grafen von Moers, infolge Heirat 1507 der Erbtochter der 1527 † von Moers-Saarwerden kam 1514 die Hälfte und 1527 die gesamte Grafschaft Saarwerden an das Haus Nassau-Saarbrücken

 

Sachsenhausen

1194 bis Mitte des 14. Jahrhunderts

Ministerialengeschlecht mit Stammsitz im heutigen Frankfurt-Sachsenhausen

-

Sack (Vogtland)

1232–1591

Ministerialiengeschlecht im heutigen Landkreis Wunsiedel

 

Sack (Epprechtstein)

1288

Familie aus dem Bamberger Raum

 

Sack (Merseburg)

 ?

erloschenes merseburgisches Vasallengeschlecht

 

Sack (Schlesien)

seit 1290

schlesischer Uradel; Oberlausitzer Linie: 1724 böhnmischer Freiherrenstand; 1821 preußischer Grafenstand.Schwedische Linie: 1719 schwedischer Freiherrenstand.

 

Sahrer von Sahr

seit 1295

böhmischer Uradel, 1628 Grafenstand

 

Saldern

seit 1161

Magdeburgischer Uradel; 1840 preußischer Grafenstand als von Saldern-Ahlimb-Ringenwalde

 

Salier

ca. 900–1125

ostfränkisches Adelsgeschlecht des 10. bis 12. Jahrhunderts, das von 1024 bis 1125 vier römisch-deutsche Könige und Kaiser hervorbrachte

Salis

seit 1285

schweizerisches Uradelsgeschlecht aus Graubünden; 1582, 1588, 1632 und 1766 erlangten die Zweiglinien Grüsch, Marschlins, Maienfeld, Seewis und Soglio den Reichsfreiherrenstand, 1694 und 1748 die Reichsgrafenwürde.

 

Salisch

seit 1259

altes schlesisches Adelsgeschlecht, 1728 böhmischer freiherrlicher und 1741 bzw. 1786 preußischer Grafenstand

 

Salm

seit 1157

moselländisches Grafengeschlecht, Nebenlinie der Wigeriche; Linie Grumbach: 1816 preußischer Fürstenstand. Linie Salm: 1623 Reichsfürstenstand.

 

 

Salrer

1095 bis ?

Erloschenes Geschlecht; gehörten zu den ältesten bayerischen Familien

Salviati

seit 1740 in Preußen

florentinisches Adelsgeschlecht; 1830 preußischer Adelsstand

 

Salza

seit 1162

Thüringischer Uradel; verbreitete sich nach Sachsen, der Oberlausitz, Schlesien, dem Baltikum und Schweden; 1732 Reichs- und böhmischer alter Freiherren- und Herrenstand für die Linie Linda; 1778, 1843 königlich schwedischer Grafenstand für die schwedische Linie; 1891 königlich sächsische Anerkennung des Freiherrenstands für die Linie Lichtenau.

 

Samboriden

1155–1294

erloschenes Herrschergeschlecht, das die pommerellischen Herzöge stellte

Samson von Himmelstjerna

seit 1640

aus Nordbrabant stammenden baltischen Adelsgeschlechts. Seit 1819 mit dem Beinamen Himmelstjerna

 

Sande

seit 1156

ursprünglich niederadeliges Ministerialengeschlecht, eines Stammes mit der Familie von Randersacker; ab 13. Jahrhundert Linie der Ritter Kruse/Kraus von Sande bedeutende Stellung in der römisch-katholischen Kirche

 

Sanden

seit 1672/73

ostpreußisches Briefadelsgeschlecht; 1796 Erhebung in den preußischen Adelsstand; 1840 preußischer Freiherrenstand

 

Sandersleben

seit 1277

altmärkisches Adelsgeschlecht das seit Mitte des 15. Jahrhunderts zum Adel gezählt wird, wegen Adoption nannte sich eine Linie Graf bzw. Gräfin von Sandersleben-Coligny

 

Sandizell

seit 1171

oberbayerisches Uradelsgeschlecht; 1677 kurfürstlich-bayerische Anerkennung des Freiherrenstandes; 1790 Reichsgrafenstand.

 

Sandreczky

1297–1886

böhmisch-schlesisches Geschlecht des Stammes Korwin; 1697 böhmischer Freiherrenstand; 1741 preußischer Grafenstand

 

Sanneck

1154 bis Anfang 15. Jahrhundert

edelfreies Geschlecht, dessen Herkunft und Wurzeln bislang nicht einwandfrei geklärt werden konnten; 1341 Grafenstand; stammverwandt mit den Grafen von Cilli.

Sattelbogen

1130–1537

eines der mächtigsten, einflussreichsten und angesehensten Rittergeschlechter des Bayerischen Waldes

 

Saucken

seit 1339

altpreußischer Uradel

 

Saß

seit 1453

baltisches Geschlecht; 1645/1650 schwedisches, 1741 oeselsches, 1742 livländisches, 1818 finnisches und 1841 kurländisches Indigenat; 1779, 1784 und 1908 preußischer Freiherrnstand oder dessen Anerkennung; 1853 und 1862 russisches Baronat oder dessen Anerkennung

 

Sax

1137–1633

Adelsgeschlecht aus der heutigen Ostschweiz mit zwei Hauptlinien: Grafen von Sax-Misox und Freiherren von Hohensax

 

Sayn-Wittgenstein

seit 12. Jahrhundert

edelfreies rheinisches Grafengeschlecht, Nachkommen aus den Linien der Grafen zu Wittgenstein sowie der Grafen von Sayn aus dem Hause Sponheim. Drei Linien: Sayn-Wittgenstein-BerleburgSayn-Wittgenstein-Hohenstein(Laasphe) und Sayn-Wittgenstein-Sayn (Bendorf); 1792 Reichsfürstenstand für Linie Berleburg (Ast Berleburg); 1801 für die Linie Hohenstein; 1834 preußischer Fürstenstand für Linie Berleburg (Ast Ludwigsburg).

 

Stammwappen Sayn

 

Stammwappen Wittgenstein

 

Sayn-Wittgenstein-Berleburg

 

Sayn-Wittgenstein-Hohenstein

Sazenhofen

seit 1167

ursprünglich niederbayerisches Uradelsgeschlecht; 1717 Reichsfreiherrenstand, 1732 Reichsgrafenstand

 

Scarponnois

vor 1054 bis 1462

Hochadelsfamilie aus dem Scarponnois im heutigen französischen Département Meurthe-et-Moselle

Schäfer

seit 1386

Südbadisches Adelsgeschlecht – Nebenlinie der Herren Geben (Freiburg)

 

Schachten

seit 1162

hessisches Uradelsgeschlecht

 

Schack

seit 1162

lüneburgischer (niedersächsischer) Uradel mit pommerschem Stamm; dänischer Grafenstand (Primogenitur), bzw. Freiherrenstand (unbeschränkt); 1772 dänische Ausdehnung des Grafenstandes (unbeschränkt); 1876 preußischer Grafenstand

 

Schack (Niedersachsen)

 

Schack (Pommern)

Schade

seit 12. Jahrhundert

westfälisches Adelsgeschlecht

 

Schaesberg

seit 1334

Limburgischer Uradel – jülichsche Dynasten-Familie; 1637 Reichsfreiherrenstand; 1706 Reichsgrafenstand

 

Schaffalitzky von Muckadell

seit dem 12. Jahrhundert

aus Mähren stammenden Adelsgeschlechts.

 

Schaffgotsch

seit 1174

schlesisches Adelsgeschlecht, das ursprünglich aus Franken kam. 1592 Bestätigung des alten Reichsfreiherrenstandes; 1708 Reichsgrafenstand, 1744 preußischer Fürstenstand

 

Schall-Riaucour

seit Ende 12. Jahrhundert

Adelsfamilie aus dem Rheinland (Kölner Patriziat). Ursprünglich Schall zu Bell, seit 1770 Schall-Riaucour. 1745 Reichsgrafenstand

 

Schallenberg

seit 1260

oberösterreichischer Uradel

 

Scharnachthal

13. Jahrhundert bis 1590

alemannisches Adelsgeschlecht, Ministerialenfamilie;

 

Scharpenberg (Elbmarschen)

13. Jahrhundert bis ?

erloschenes mittelalterliches Rittergeschlecht aus den Elbmarschen

Scharpenberg (Lauenburg)

1228–1469

erloschenes mittelalterliches Rittergeschlecht aus dem Lauenburgischen

 

Schatte

seit 1760

kurpfälzisch-bayerisches Briefadelsgeschlecht; 1760 Reichsadelsstand, 1783 kurfürstlich-pfalzbayerischer Freiherrenstand

Schauenburg

seit 1108

Burgmannengeschlecht der Grafen von Eberstein, das zum Uradel der Ortenau gehört

 

Schaumberg

seit 1216

thüringisch-fränkisches Uradelsgeschlecht; 1827, 1860, 1915, Erhebung in den Freiherrenstand.

 

Stammwappen

 

Freiherrliches Wappen

Schedingen

1233 bis ca. 1550

westfälisches Adelsgeschlecht aus dem Ort Scheidingen bei Soest

 

Scheibler

seit 1781

Aus der Grafschaft Ziegenhain stammende Familie mit mehreren Linien und unterschiedlichen Wappen; 1781 Erhebung in den Adelsstand als Edle von Scheibler; 1814 Erhebung in den erblichen Freiherrenstand (Linie ausgestorben); 1870 Zweite Erhebung in den erblichen Freiherrenstand (Linie Scheibler-Hülhoven und Scheibler-Muthagen)

 

Stammwappen

 

Freiherrliches Wappen

Scheidingen

 ? bis Anfang 19. Jahrhundert

erloschenes thüringisch-sächsisches Ministerialgeschlecht

 

Scheidt genannt Weschpfennig

seit 1423

im Bergischen Land ansässige Familie; 1642 Reichsfreiherrenstand.

 

Schele

seit 1235

westfälisch-niedersächsisches Uradelsgeschlecht; 1838 hannoversche Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels;

 

Schellenberg

1137–1812

erloschenes Adels- und Rittergeschlecht im süddeutschen Raum; 1637 erblicher Freiherrenstand

 

Schelm von Bergen

1194–1844

erloschene ritterständische Adelsfamilie, deren Stammburg im heutigen Frankfurter Stadtteil Bergen lag

 

Schenck zu Schweinsberg

seit 1199

hessisches Uradelsgeschlecht aus dem Ober-Lahngau; seit 1875 Freiherren

 

Schenk von Castell

1239–1902

erloschenes schwäbisches Uradelsgeschlecht; 1665 Reichsfreiherrenstandsbestätigung; 1681 Reichsgrafenstand

 

Schenk von Geyern

1276 bis 1935

erloschenes fränkisches Adelsgeschlecht, hervorgegangen aus den Herren von Hofstetten

 

Schenk von Landsberg

1207–1721

erloschener märkischer und lausitzer Adel

Schenk von Limpurg

12. Jahrhundert bis 1713

erloschene schwäbisch-fränkische Adelsfamilie

 

Schenk von Schmittburg

1355–1822

Freiherrengeschlecht aus dem Hunsrück; 1658 Freiherrenstand

 

Schenk von Siemau

1195–1634

erloschenes fränkisches Adelsgeschlecht

 

Schenk von Vargula

1178

deutsches Adelsgeschlecht – eines Stammes mit den Schenken von Nebra und zu Tautenburg

 

Scherenberg

1212–1495

Ministerialengeschlecht im Hochstift Würzburg mit Gütern im Steigerwald

 

Schertel von Burtenbach

seit 1456

süddeutsches Adelsgeschlecht, das nach seiner einstigen Herrschaft in der Gegend von Burtenbach benannt ist; 1814 Freiherrenstand

 

Scheurl von Defersdorf

seit 1340

Patrizierfamilie der Freien Reichsstadt Nürnberg; 1540 Reichsadelsstand; 1884 erblicher Freiherrenstand

 

Schilden

1586–1860

aus der Stadt Hannover stammendes Geschlecht; 1738 Reichsritterstand mit „Edler von Schilden“, 1755 Reichsadelsstand; 1860 im Mannesstamm erloschen.

Schilling

baltisches Adelsgeschlecht, das sich auf die uradeligen Schilling von Lahnstein zurückführt; 1620 Immatrikulation bei der 1. Klasse der Kurländischen Ritterschaft; 1772 Reichsfreiherrenstand, 1781 Reichsgrafenstand.

 

Schilling von Bornheim

seit 1173

rheinisches, ursprünglich dynastisches Adelsgeschlecht

 

Schilling von Cannstatt

seit 1268

Schwäbisches Uradelsgeschlecht; 1911 großherzoglich-badische Bestätigung des Freiherrenstandes auf Grund alter Zugehörigkeit zur Schwäbischen Reichsritterschaft. Eine Einzelfamilie wurde schon 1879 im Königreich Bayernfreiherrlich anerkannt.

 

Schimmelmann

seit 1604

1762 dänischer Adelsstand; 1779 dänischer Lehnsgrafenstand; 1885 preußischer Freiherrenstand

 

Schimonsky

seit 1489

schlesisches Adelsgeschlecht

 

Schirach

seit 1485

oberlausitzisches Geschlecht; 1776 erbländisch österreichischer Adelsstand

Schirndinger von Schirnding

seit 1385

oberfränkisches Uradelsgeschlecht; 1717, 1737, 1863/64, 1871 und 1918 Freiherrenstand für Angehörige unterschiedlicher Linien.

 

Schlabrendorf

seit 1234

märkisches Uradelsgeschlecht; Linie Drewitz: 1698 Reichsfreiherrenstand; Linie Gröben: 1772/86 preußischer Grafenstand

 

Schladen

993–1353

erloschenes mittelalterliches edelfreies Grafengeschlecht aus dem Stift Hildesheim

 

Schladen

seit 1435

Adelsgeschlecht des Erzstifts Magdeburg; 1813 preußischer Grafenstand.

 

Schlammersdorf

seit 16. Jahrhundert–?

erloschenes Adelsgeschlecht mit fränkischen Wurzeln

 

Schledorn

seit 1236

westfälisches Adelsgeschlecht

 

Schleinitz

seit 1255

meißnisches Uradelsgeschlecht; 1532 böhmische Freiherrenstandsbestätigung; 1562 Reichsgrafenstand

 

Schleswig-Holstein-Gottorf

1544 bis ?

erloschenes herzogliches Haus in Schleswig-Holstein, Nebenlinie des Hauses Oldenburg; russische Großfürsten

 

Schleswig-Holstein-Hadersleben

1544–1580

erloschene Linie des Fürstengeschlechtes Haus Oldenburg

Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

1622–1761

Herzogsfamilie

 

Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg

1647–1931

Nebenlinie der Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg aus dem Haus Oldenburg

 

Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

Herzöge zu Schleswig-Holstein; Monarchen von Dänemark; Könige von Griechenland; Könige von Norwegen

 

Schlick (Schlik)

1355 bis 17. Jahrhundert

Patriziergeschlecht mit Wurzeln im böhmischen Eger; 1422 Freiherrnstand, 1437 Reichsgrafenstand;

 

Grafen v. Schlik

Schlieben

seit 1144

Lausitzer Uradelsgeschlecht; 1660 Reichsgrafenstand für Haus Birkenfeld; 1704, 1718, 1786, preußischer Grafenstand für weitere Häuser.

 

Schlieffen

seit 1365

ursprünglich Kolberger Stadtgeschlecht; 1444 dänischer Wappenbrief, 1555 polnisches Adelsindeginat; 1812 preußischer Grafenstand

 

Schlippenbach

seit 1386

Uradel der Grafschaft Mark und des Herzogtums Berg; 1654 schwedischer Grafenstand, 1711 spanischer Grafenstand (primogenitur), 1768 Reichsfreiherrenstand, 1857 bzw. 1862 russische Anerkennung des Baronstitels, im Königreich Preußen wurde der Grafentitel unbeanstandet geführt

 

Schlitz genannt von Görtz

seit 1116

Fuldischer Uradel; ältere Linie: 1677 Reichsfreiherrenstand, 1726 Reichsgrafenstand; jüngere Linie: 1694 Reichsfreiherrenstand.

 

Schlotheim

seit 1130

thüringisches Uradelsgeschlecht; 1788 Anerkennung des alten Freiherrnstandes;

 

Schlüsselberg

1114–1347

erloschenes fränkisches Adelsgeschlecht

 

Schlüsselfelder von Kirchensittenbach

1382–1709

erloschene Patrizierfamilie der Reichsstadt Nürnberg

 

Schmeling

seit 1283

zwei Geschlechter mit gemeinsamer Wurzel: 1. pommersches Uradelsgeschlecht, 2. Briefadelsgeschlecht; Einzelne Glieder der Familie wurden in den Freiherrn- bzw. in den Grafenstand erhoben

 

Schmettau (Schmettow)

seit 1562

aus Schlesien stammendes Geschlecht;Böhmische Adelsbestätigung 1668; böhm. Freiherrenstand 1717; Reichsgrafenstand 1742

 

Schmid

seit 1366

Schweizer Patrizier- und Junkersgeschlecht aus Zürich, dort 1864 ausgestorben. Deutsche Linie hat Adelstitel abgelegt.

 

Schmieden

seit 1650

Oberlausitzer Adelsgeschlecht; 1707 Reichsadelsstand

Schmude

seit 1490

pommerellisches Adelsgeschlecht

 

Schneeweiß

seit 14. Jahrhundert

altes kärntnerisches Geschlecht, früh auch in der Untersteiermark und dem Erzstift Salzburg ansässig, ab 17. Jahrhundert in Zweigen in Deutschland, 1699 Reichsfreiherrnstand

 

Schnellenberg

1336–1747

erloschenes westfälisches Adelsgeschlecht

 

Schnellroda

1208–1308

altes Bamberger Ministerialengeschlecht

Schnewlin

1215

Südbadisches Adelsgeschlecht

 

Scholenfleth

1325 bis 15. Jahrhundert

altes holsteinischen Adelsgeschlecht

-

Schoeler

seit 1769

preußischer Militäradel

 

Schönau

seit 1165

elsässisches Uradelsgeschlecht, seit dem 14. Jahrhundert im Südschwarzwald. Linien Schönau-Wehr, Schönau-Zell, Schönau-Schwörstadt und Schönau-Oeschgen, 1668 Reichsfreiherrenstand, 1773 französische Anerkennung des Baronats für das Gesamtgeschlecht

 

Schönberg

seit 1166

thüringisch-sächsisches Uradelsgeschlecht mit zahlreichen Häusern; Haus Gelenau: Königlich sächsische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels. Haus Pulsnitz: 1741 Reichsgrafenstand;

 

Schönborn

seit 1180

Uradel aus dem Rheingau; 1663 Reichsfreiherrenstand; 1701 Reichsgrafenstand

 

Schönburg

seit 1130

sächsisch-thüringisches und böhmisches edelfreies Adelsgeschlecht; Freiherren, Grafen und Fürsten.

 

Schönburg (Schönberg) auf Wesel

seit 1265

pfälzischer Uradel; Reichsministeriale, dann Herrenstand, zu Beginn 17. Jahrhundert Reichsgrafenstand

 

Schöneberg

12. Jahrhundert bis 1419

Edelherren im Hochmittelalter

Schöneck

um 1200 bis 1508

erloschenes Reichsministerialengeschlecht

 

Schönfeldt (Schönfeld)

seit 1216

Meißnischer Uradel, seit 1704 Reichsgrafen

 

Schönfels

seit 1312

Meißnisches Uradelsgeschlecht

 

Schönforst

ca. 1350–1419

erloschenes Adelsgeschlecht hervorgegangen aus dem Geschlecht der Herren von Schönau

 

Schönhering

11.–15. Jahrhundert

hochfreies bayrisch-österreichisches Adelsgeschlecht

-

Schöning

seit Anfang 13. Jahrhundert

aus Pommern stammendes Uradelsgeschlecht.

 

Schopper

1267 bis 16. Jahrhundert

Patrizierfamilie der Freien Reichsstadt Nürnberg

 

Schorlemer

seit 1217

westfälisches Uradelsgeschlecht; 1844 preußische Anerkennung des Freiherrenstandes

 

Schott von Schottenstein

seit 1260

fränkisches Uradelsgeschlecht

 

Schrattenbach

1473

steirisches, später auch mährisches Adelsgeschlecht, 1587 Adelsstand, 1588 Freiherrnstand, 1649 Grafenstand

 

Schrenck von Notzing

seit 1269

Münchener Patriziergeschlecht; 1688 bayerischer Freiherrenstand

 

Schuckmann

seit 1154

aus Westfalen stammenden Familie, später in Mecklenburg und Preußen, 1732 Reichsadelsstand

 

von der Schulenburg

seit 1237

zunächst brandenburgisches, später preußisches Uradelsgeschlecht; Reichsfreiherren, Reichsgrafen, dänische und preußische Grafen.

 

Schuler von Senden

seit 1784

1784 Reichsadelsstand, später Freiherren.

 

Schutzbar genannt Milchling

seit 1035

Ursprünglich bergische dann oberhessische, später freiherrliche Uradelsfamilie

 

Schwaben (Schwawe, Svave)

bis 1709

uraltes holsteinisches Adelsgeschlecht, starb mit Metta von Schwaben im Jahre 1709 aus

 

Schwalenberg

1127–1365 (?)

erloschenes Geschlecht billungischer und welfischer Lehnsgrafen;

 

Schwanberg

1287 bis 15. Jahrhundert

erloschenes böhmisches Adelsgeschlecht

 

Schwartzkoppen

seit 1511

Briefadelsgeschlecht; 1688 rittermäßiger Reichsadelsstand und erbländisch-österreichischer Adelsstand; 1812 nassauischer Freiherrenstand

 

Schwarzburg

seit 1108

edelfreies Grafengeschlecht in Thüringen; Fürstengeschlecht

 

Stammwappen

 

gräfl. Wappen

Schwarzenberg

seit 1172

fränkischer und böhmischer Uradel; Reichsfreiherren, Reichsgrafen, Reichsfürsten

 

Stammwappen

 

Fürstenwappen

Schwawe

seit 1272

im 17. Jahrhundert erloschenes pommersches Adelsgeschlecht

 

Schweinfurt

bis 1057

erloschenes deutsches Adelsgeschlecht

Schweinichen

seit 1230

schlesisches Uradelsgeschlecht;

 

Schweinitz

seit 1290

schlesisches Uradelsgeschlecht; 1683, 1698 und 1724 böhmischer Freiherrenstand, 1685 kurbrandenburgische Bestätigung, 1726 böhmischer Herrenstand, 1741 preußischer Freiherrenstand als Freiherr von Kauder, 1741 und 1748 preußischer Grafenstand, 1797 preußische Namen- und Wappenvereinigung als Graf von Schweinitz Freiherr von Schlichting

 

Schwendi

1128–1689/1700

erloschenes schwäbisches Adelsgeschlecht

 

Schwerdtner

seit 1790

sächsisches, später auch pommerisch-preußischen Adelsgeschlecht, 1790 nobilitiert, 1845 Wappen- u. Namensvereinigung mit den Pomeiske, gebunden an den Fideikommiss Gr. Pomeiske

Schwerin

1161–1357

Die Grafschaft Schwerin wurde 1161 errichtet. Das Geschlecht geht zurück auf Gunzelin von Hagen, dem ersten Grafen von Schwerin.

 

Schwerin

seit 1178

mecklenburgisches Uradelsgeschlecht; Reichsfreiherren, Reichsgrafen.

 

Seckendorff

seit 1254

fränkischer Uradel; Reichsfreiherren, Reichsgrafen

 

Sedlnitzky von Choltitz

seit 1285

mährisch-schlesisches Adelsgeschlecht; Freiherren, Reichsgrafen, Grafen

 

Seebach

seit 1206

thüringischer Uradel; Reichsfreiherren, Freiherren

 

Seemann von Mangern

Anfang 13. Jahrhundert bis ?

erloschene(?) Uradelsfamilie

Seherr-Thoß

seit 1388

schlesische Uradelsgeschlechts, 1721 Freiherren, 1775 Grafen

 

Seibold

bis etwa 1686

erloschenes schwäbisches Adelsgeschlecht

Seiller

seit 1802

aus der Südsteiermark stammende bürgerliche Familie; 1850 Briefadel, 1860 österreichischer Freiherrenstand.

 

Selbold

1200–1578

erloschenes Adelsgeschlecht in der Wetterau, Hessen

 

Selbold-Gelnhausen

1108–1158 belegt

Grafengeschlecht der salischen Zeit im Kinzigtal, Hessen

Selchow

seit 1242

neumärkischer Uradel

 

Sellenbüren

936–1126

erloschenes Adelsgeschlecht im Kanton Zürich

 

Selmnitz

1115 bis Ende 18. Jahrhundert

thüringisch-ritterliches, später auch freiherrliches Uradelsgeschlecht

 

Senden

1174 bis etwa 1600

erloschenes westfälisches Uradelsgeschlecht

 

Senfft von Pilsach

seit 1322

oberpfälzischer Uradel; Linie Ober-Schmon: 1812 sächsischer Grafenstand; Linie Röpsen: 1862 preußische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels.

 

Seyboltstorff

ca. 740 bis 1957

erloschenes bayrisches Uradelsgeschlecht; 1643 Reichsfreiherrenstand; 1692 Reichsgrafenstand

 

Seydewitz

seit 1299

meißnischer Uradel; Ältere Linie: 1731 Reichsfreiherrenstand, 1775 Reichsgrafenstand.

 

Seydlitz

seit 1287

schlesischer Uradel; Stamm Gohlau: 1736 böhmischer Freiherrenstand; Stamm Kurzbach: 1754 preußischer Freiherrenstand; Stamm Ludwigsdorf: 1889 preußischer Grafenstand als von Seidlitz-Sandreczki (Primogenitur).

 

Sickingen

seit 1289

Kraichgauer Uradel; 1623 und 1706 Reichsfreiherrenstand, 1773, 1784 und 1790 Reichsgrafenstand jeweils für unterschiedliche Linien.

 

Sieghardinger

858 bis 12. Jahrhundert

eine der wichtigsten Familien des bayerischen Adels (erloschen).

Siemens

seit 1384

Altes Stadtgeschlecht aus Goslar; Briefadel seit 1888, 1895 bzw. 1899.

 

Sinzendorf

seit 1242

oberösterreichisches Uradelsgeschlecht; 1610 Reichsfreiherrenstand; 1648 Reichsgrafenstand; 1803 Reichsfürstenstand

 

Sivers

seit 1716

deutsch-baltisches Adelsgeschlecht; 1716 estländisches Indigenat, 1747 bei der Livländischen Ritterschaft immatrikuliert, 1857 in die Kurländische Ritterschaft rezipiert

 

Sobieski

vor 17. Jahrhundert

polnisches Hochadelsgeschlecht der Wappengemeinschaft Janina

 

Sode(n)

seit 1323

altes niedersächsisches Ratsgeschlecht aus Hannover; 1790 Reichsgrafenstand (ältere fränkische Linie); 1831 württembergischer Freiherrenstand und 1868 bayerischer Freiherrenstand (jüngere fränkische Linie); 1916 bayerischer Grafenstand (Soden-Fraunhofen)

 

Sohlern

seit 1690

edle Herrn von Sohlern und der Münda, ehemaliger Besitz an Mittelrhein, Mosel und im Taunus; die Linien zu Lorch und zu Grarod sind im 19. Jahrh. erloschen; Die Nachfahren der Freiherrn von Sohlern zu Nastätten leben seit ca. 1840 bis heute in Franken.

 

Solms

seit 1129

hessisches Grafengeschlecht; Grafentitel seit 1223; 1742 Reichsfürstenstand für Stamm Braunfels, 1792 für Stamm Lich.

 

Solms-Braunfels

Hochadelsfamilie in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Tschechien; Abspaltung von Solms; 1742 Reichsfürstenstand

 

Somnitz

seit 1372

hinterpommersches Adelsgeschlecht

 

Sonneberg

1135–1306

erloschenes mittelalterliches Adelsgeschlecht

 

Sovinec

1299–1580

erloschenes mährisches Adelsgeschlecht

 

Spanheimer

1065–1279

erloschenes Dynastengeschlecht aus Rheinfranken

 

Spankeren

seit 1637

aus den Niederlanden stammendes Geschlecht; 1896 preußischer Adelsstand.

 

Sparneck

1223–1744

erloschenes fränkisch-vogtländisches Adelsgeschlecht

 

Spaun

seit 1583

aus Schwaben stammendes Briefadelsgeschlecht; 1721 Reichsritterstand als „Edle von Spaun“; 1859 österreichischer Freiherrenstand

Specht

seit 1599

niedersächsisches Briefadelsgeschlecht; 1785 Reichsadelsstand; 1855 Freiherrenstand

 

Spee

seit 1166

rheinisches Uradelsgeschlecht aus dem Erzbistum Köln; 1739 Reichsgrafenstand

 

Sperling

seit 1274

mecklenburgisches Adelsgeschlecht, 1632 schwedische Indigenat, 1653 schwedischer Freiherrenstand, 1767 Reichsadelsstand, 1776 dänisches Indigenat, 1687 schwedischer Grafenstand

 

Spiczak Brzeziński

seit 16. Jahrhundert

westpreußisch-polnisches Adelsgeschlecht aus Adlig Briesen

 

Spiegel (Westfalen)

seit 1224

Uradel des Fürstbistums Paderborn in Westfalen; 1787 preußischer Grafenstand für Linie Desenberg

 

Spies von Büllesheim

seit 1319

Uradelsgeschlecht aus dem rheinischen Herzogtum Jülich; 1827 preußische Anerkennung des Freiherrenstandes.

 

Spitzemberg

seit 1535

lothringisches, später württembergisches Adelsgeschlecht; 1535 lothringischer Adelsstand; 1736 lothringischer Ritterstand; 1833 Freiherrnstand; ab 1893 Hugo von Spitzemberg;

 

Sponeck

seit um 1600

schlesisches Geschlecht: Hedwiger, 1701 Reichsgrafenstand als von Sponeck; 1889 dänische Adelsnaturalisation alsSponneck

 

Sporck

seit um 1550

westfälisches, später böhmisches Adelsgeschlecht, das bereits vor 1647 als adelig galt; 1647 Reichsfreiherrenstand, böhmisches Inkolat 1648, Reichsgrafenstand 1664, böhmische Grafenstandsbestätigung 1666, galizische Landmannschaft 1785, Legitimation als galizischer Graf 1789

 

Sprecher von Bernegg

seit 1340

schweizerisches Adelsgeschlecht, ursprünglich Häupter und Walser des Zehngerichtebundes im Freistaat der Drei Bünde, 1582 französische Adelsbestätigung mit Wappenbesserung, 1758 Reichsfreiherrenstand, 1818 niederländischer Freiherrenstand

 

Stackelberg

seit 1244

ursprünglich deutsches, dann livländisches Uradelsgeschlecht; 1714/1727 schwedischer Freiherrenstand, 1763 schwedischer Grafenstand, 1775/1786 Reichsgrafenstand; 1854 russische Anerkennung des Baronstitels

 

Stadion

Schwäbischer Uradel eines Stammes und Wappens mit den Stain zum Rechtenstein und von Pflummern. 1686 Reichsfreiherrenstand; 1705 Reichsgrafenstand

 

Staël von Holstein

westfälischer Adel

 

Staffeldt

seit 1208

Altmärkischer Uradel, ab 1308 in Mecklenburg, sp. im 17. Jahrhundert in Dänemark

 

Stahlburg

12.–13. Jahrhundert

Erloschenes Geschlecht von Edelherren

vom Stain

seit 1197

schwäbischer Uradel; 1611/1623 Reichsfreiherrenstand für vier Linien der Familie; 1779 Reichsgrafenstand

 

Stammer

1295 bis 19. Jahrhundert

erloschenes sächsisches Adelsgeschlecht

 

Starhemberg

seit 1150

aus Oberösterreich stammendes Herrengeschlecht; 1643 Reichsgrafen, 1765 Reichsfürsten

 

Starringer

1010–1575

erloschenes Adelsgeschlecht

Starschedel

seit 1311

obersächsisches Uradelsgeschlecht;

 

Staufer

ca. 1000–1268

schwäbisches Adelsgeschlecht, das im 12. und 13. Jahrhundert mehrere schwäbische Herzöge und römisch-deutsche Könige und Kaiser hervorbrachte

 

Schenken von Stauffenberg

seit 1262

schwäbisches Uradelsgeschlecht; 1698 Reichsfreiherrenstand; 1791 Reichsgrafenstand

 

Stechow

seit 1181

märkisches Uradelsgeschlecht; 1703 Bestätigung des Freiherrenstandes

 

Steding

seit 1244

westfälisches Adelsgeschlecht im Oldenburger Münsterland

 

Stein-Hilpoltstein

1129–1385

erloschenes mittelalterliches fränkisches Adelsgeschlecht – Außerdem existieren noch 13 voneinander unabhängige Geschlechter gleichen Namens

 

Stein, in Pommern, Stain, Staine, Steen, Steene

bis Mitte 17. Jahrhundert

erloschenes pommersche Adelsgeschlecht – Außerdem existieren noch 13 voneinander unabhängige Geschlechter gleichen Namens

 

Stein-Liebenstein zu Barchfeld

seit 1116

hessisch-thüringisches Uradelsgeschlecht; 1845 Sachsen-meiningische Anerkennung des Freiherrenstandes

 

Steinaecker

aus Anhalt stammendes Briefadelsgeschlecht; 1637 Reichsadelsstand; 1861 preußische Genehmigung zur Fortführung des Freiherrentitels.

 

Steinberg

12. Jahrhundert bis 1911

niedersächsisches Uradelsgeschlecht

 

Steinhilben

1247–16. Jahrhundert

mittelalterliches südwestdeutsches Adelsgeschlecht.

 

Steinkeller

vor 1404 bis 16. Jahrhundert

erloschenes Patrizier- und Adelsgeschlecht aus der Region Breslau

Steinkeller

seit 1355

mecklenburgisch-pommersches Adelsgeschlecht mit märkischer Linie

 

Stein-Liebenstein zu Barchfeld

1116

fränkischer Uradel; 1845 sächsisch-meinigisches Anerkennung des Freiherrenstandes.

 

Steinwehr

seit 1216

holsteinischer und pommerscher Uradel, Ausbreitung nach Brandenburg, Westfalen, Magdeburg und Ostpreußen

Stempel

seit 1203

preußisches und kurländisches Adelsgeschlecht

 

Stengel

1740 untitulierter Briefadel, 1788 Freiherrn

blühendes kurpfälzer bzw. bayerisches Adelsgeschlecht

 

Sternberg (Grafen)

1250–1330

erloschenes reichsunmittelbares Kärntner Dynastengeschlecht – Seitenlinie der Grafen von Heunburg

Sternberg

seit 1167

böhmisches Adelsgeschlecht; Böhmischer Stamm: 1637 böhmische Grafenstandsbestätigung; Schlesischer Stamm: 1698 böhmischer Freiherrenstand

 

Sternenfels

seit 1232

edelfreies, schwäbisches Adelsgeschlecht; 1828 Immatrikulation im Königreich Württemberg bei der Freiherrenklasse.

 

Stetten

seit 1098

fränkisches Uradelsgeschlecht; immatrikuliert in Königreich Württemberg bei der Freiherrenklasse.

 

Steuben

seit 1262

Uradel aus dem Mansfelder Land; 1812 nassauische Anerkennung des Freiherrenstandes

 

Stiebar

fränkisches Adelsgeschlecht; 1633 Reichsadelsstand; 1795 erbländisch-österreichischer Grafenstand

 

Stieglitz

1583

1583 „Stieglitz von Tschenkau“, 1765 deutsches Reichsadelsgeschlecht, das auf eine bürgerliche protestantische Familie des Leipziger Patriziats zurückgeht

 

Stietencron

seit 1493

Erfurter Ratsgeschlecht; 1709 Reichsadelsstand

 

Stillfried

1178

auf das 9. Jahrhundert zurückgehendes böhmisches Adelsgeschlecht; 1662 böhmischer Freiherrenstand; 1792 Reichsgrafenstand für mittlere Linie

 

Stiten

14. Jahrhundert bis 1692

aus Mecklenburg stammendes, erloschenes Adelsgeschlecht

 

Stockhausen (Niedersachsen)

seit 1111

niedersächsischer Uradel

 

Stockhausen (Westfalen)

seit 1405

westfälischer Uradel

 

Stockhausen (Thüringen)

seit 1495

Thüringisches Briefadelsgeschlecht; 1702 Reichsadelsstand

 

Stojentin

seit 1341

pommersches Uradelsgeschlecht

 

Stolberg

seit 1210

hochadeliges edelfreies Grafengeschlecht aus dem Harz; 1742 Reichsfürstenstand

 

Storch (1753)

seit 1753

aus Osnabrück stammendes Geschlecht, das 1753 in Wien in den Reichsadelsstand erhoben wurde. Die früher behauptete Abstammung von den schwedischen Stårk ist unbewiesen. – Zwei weitere Adelsgeschlechter Storch (1775 und 1790 geadelt) sind nicht mit diesem verwandt.

 

Stosch

seit 1250

schlesischer Uradel, 1701 böhmischer Freiherrenstand, 1840 preußische Anerkennung, 1798 preußischer Grafenstand, seit 1701 gibt es eine gleichnamige breifadelige Familie, durch Adoption führt seit 1936 ein Zweig den Namen Stosch von Tettau

 

Stotzingen

seit 1286

schwäbischer Uradel, 1591 Reichsfreiherrenstand, 1592 niederösterreichischer Herrenstand, 1608 erbländisch-österreichische Bestätigung des Freiherrenstandes, 1911 großherzoglich badische Bestätigung zur Führung des Freiherrentitels für das Gesamtgeschlecht

 

Strachwitz

seit 1285

Uradel Schlesiens; 1630 Böhmischer Freiherrenstand; 1798 preußischer Grafenstand

 

Strahlenberger

1174–1404

erloschenes mittelalterliches Geschlecht von Edelfreien

Stralendorff

seit 1217

mecklenburgischer Uradel, 1625 böhmischer alter Herrenstand, 1810 mecklenburgisch-schweriner Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels

 

Stralenheim

seit 16. Jahrhundert

schwedisch-pommersches Briefadelsgeschlecht. 1685 schwedischer Adelsstand, 1699 schwedischer Freiherrnstand, 1708 Reichsgrafenstand, 1717 Lothringischer Grafenstand als Comte de Forbach

 

Strandmann

seit 1740

deutsch-baltisches Geschlecht, 1740 Reichsadelstand

 

Strauß und Torney

seit 1584

niedersächsisches Briefadelsgeschlecht; 1852 österreichischer Adelsstand

Streiff von Lauenstein

pfälzerisches Uradelsgeschlecht; im 17. Jahrhundert in Livland begütert

 

Streitberg

vor 1120 bis 1690

erloschenes fränkisches Adelsgeschlecht

 

Stromer von Reichenbach

seit 1236/42

Fränkischer Uradel; 1709 Reichsfreiherrenstand

 

Strünkede

1142–1812

freies Rittergeschlecht aus dem Herner Raum; 1636 Reichsfreiherrenstand

 

Stryk

seit 1276

westfälischer, dann baltischer Uradel, eines Stammes mit den Vogt von Elspe, 1631 schwedische Naturalisation, 1745 Immatrikulation bei der Livländischen Ritterschaft, 1881 Immatrikulation bei der Estländischen Ritterschaft

 

Stubenberg

seit 1143

erloschener steirischer Uradel; 1742 Reichsgrafenstandsbesstätigung.

 

Studnitz

seit 1358

Westmährisches Uradelsgeschlecht

 

Stülpnagel

seit 1321

uckermärkisches Uradelsgeschlecht

 

Stumpenhusen

1091–1231

altes niedersächsisches, ausgestorbenes Adelsgeschlecht

 

Stumm

seit 1815; Stammvater Johann Nicolaus Stumm (1669–1742)

Montanunternehmer aus dem Hunsrück, bayerischer Freiherrnstand 1815

 

Sturmfeder von Oppenweiler

seit 1262

schwäbischer Uradel; 1830 österreichische Anerkennung des Reichsfreiherrenstandes

 

Stutterheim (Alt-Stutterheim)

seit 1143

thüringische Uradelsfamilie; 1819 österreichischer Freiherrenstand für Linie Neuendorf.

 

Sützel

vor 1355 bis ?

erloschenes fränkisches Adelsgeschlecht aus dem Odenwald

 

Suchodoletz

seit 1660

polnisches Adelsgeschlecht, das aus Glaubensgründen um 1660 nach Ostpreußen zog

 

Suchodolski

seit 1413

polnisches Adelsgeschlecht; 1800 galizischer Grafenstand

 

Suckow

1282–1635; seit 1714

zwei mecklenburgische Adelsgeschlechter; Ausbreitung nach Ostfriesland und Sachsen

Suhm

1537–1823

holsteinisches Geschlecht, 1683 dänisches Adels-Diplom, Ausbreitung nach Kursachsen und Westindien

Sulima

seit 1397

polnisches Adelsgeschlecht (Wappengemeinschaft von 156 Namen)

 

Sulz

910–1687

erloschenes süddeutsches Hochadelsgeschlecht

 

Sulzbach

980–1188

erloschenes Grafengeschlecht aus dem Nordgau

 

Sundhausen

1109 bis 17. Jahrhundert

zwei gleichnamige thüringische Adelsgeschlechter

 

Süßkind(-Schwendi)

seit 1425

aus Württemberg stammendes Geschlecht; 1821 bayerischer Adels- und Freiherrenstand

 

Syberg

seit 1377

Uradel der Grafschaft Mark; 1819/1827 Freiherrenstand

 

Sydow

seit 1259

märkischer Uradel

 

Széchényi

seit 1629

ungarisches Briefadelsgeschlecht

 

Szembek

seit 1557

Krakauer Stadtgeschlecht, angeblich aus Tirol, 1566 polnisches Indigenat, 1579 Reichsadelsstand, 1782 und 1784 Legitimation bei der galizischen Landtafel als Ritter von Słupow, 1816 preußischer Grafenstand