A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z 

CASA REAL

Wachholtz (Wachholz/Wacholz)

seit 1249

pommerscher Uradel

 

Wackenitz (Wakenitz)

seit 1322

pommerscher Uradel

 

Wackerbarth

seit 1228

Uradelsgeschlecht aus dem Herzogtum Lauenburg; 1705 Reichsgrafenstand; seit 1810 auch königlich sächsischer Freiherrenstand für eine Linie (seit 1817 existiert auch ein Briefadelsgeschlecht).

 

Wagenhoff

seit 1496

Adelsgeschlechts mit dem Ursprung in Bayerisch–Schwaben; 1555 Reichsadelsbestätigung durch Kaiser Karl V.

 

Wagensperg

1349

Krainer Uradel; 1602/1621 erbländisch-österreichischer Freiherrenstand; 1625 Reichsgrafenstand

 

Wais von Fauerbach

seit etwa 1266

Ritteradelsgeschlecht im Umfeld der Burggrafschaft Friedberg, 1620 erloschen.

 

Waitz von Eschen

seit 1570

aus Thüringen stammendes Geschlecht; 1764 Reichsfreiherrenstand (seit 1786 gibt es auch ein gleichnamiges, durch Adoption entstandenes Briefadelsgeschlecht).

 

Walck

seit 1792

pfalz-bayerisches Briefadelsgeschlecht mit dem Prädikat Edle von.

 

Waldbott von Bassenheim

seit 1136

rheinischer Uradel; 1638 Reichsfreiherrenstand, 1720 Reichsgrafenstand für Linie Bassenheim; 1646 Reichsfreiherrenstand für Linie Königsfeld; 1828 preußische Anerkennung des Freiherrenstandes für Linie Bornheim.

 

Waldburg

seit 1170

Hochadeliges schwäbisches Uradelsgeschlecht, das in den Freiherren- und Grafenstand erhoben wurde und sich in zahlreiche Linien aufteilte, von denen die folgenden erloschen (†) sind: Waldburg-Warthausen († erste Hälfte 13. Jahrhundert); Waldburg-Rohrdorf, später Waldburg-Meßkirch († um 1350); Waldburg-Sonnenberg († 1511); Waldburg-Wolfegg-Zeil († 1589); Waldburg-Waldburg († 1600); Waldburg-Friedberg-Scheer († 1717); Waldburg-Scheer († 1764); Waldburg-Trauchburg († 1772); Waldburg-Waldsee († 1833); Waldburg-Capustigall († 1875); Waldburg-Bestendorf († ?); Waldburg-Zeil-Wurzach († 1903). --- Die Linien Waldburg-Wolfegg und Waldsee,Waldburg-Zeil und Trauchburg und Waldburg-Zeil-Hohenems bestehen noch.

 

Waldeck

seit 1137

Grafschaft im Heiligen Römischen Reich, seit 1815 – als Fürstentum Waldeck-Pyrmont

 

Waldeck

12. Jahrhundert

Adelsfamilie im Südschwarzwald

Waldeck-Bergheim

1778–1938

Gräfliche Nebenlinie des Hauses Waldeck

Waldenburg

um 1199

meißnisch-thüringische edelfreie Adelsfamilie, die vermutlich vom edelfreien Herrengeschlecht derer von Wartha abstammt

Waldenfels

seit 1248

Fränkischer Uradel; 1814 Immatrikuloation im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse

 

Walderdorff

seit 1211

Adelsgeschlecht der Westerwaldregion; 1663 Freiherrenstand; 1666 Grafenstand; 1745 Reichsfürstenstand

 

Waldersee

seit 1786

Adelsgeschlecht aus illegitimem Zweig der Askanier

 

Waldeser

1212 bis Anfang 15. Jahrhundert

Adelsgeschlecht in Anhalt, Anfang des 15. Jahrhunderts erloschen

 

Waldorf

Aus Köln/Rhein stammendes Geschlecht; 1664 böhmischer Adelsstand; 1702 böhmischer Freiherrenstand; 1727 böhmischer Grafenstand

Waldow

seit 1223

ursprünglich bayerisches Adelsgeschlecht aus dem Nordgau; seit 1814 besteht eine Linie unter der Namensform von Waldow und Reitzenstein

 

Waldstätten

1397

Altes mährisches Adelsgeschlecht, österreichische Freiherren 1754

 

Waldstein

seit 1278

altes böhmisches Herrengeschlecht; 1632 Reichsgrafenstand für das Gesamtgeschlecht

 

Waldstromer von Reichelsdorf

1230–1844

erloschene Patrizierfamilie der Freien Reichsstadt Nürnberg

 

Wallbrunn

seit 1190 bzw. 1354

erscheinen ab 1190 zunächst als Herren von Ramstadt, ab 1354 als Herren von Wallbrunn; reichsritterschaftlicher, hessischer und rheinländischer Uradel; Stammsitz Partenheim bei Mainz; böhmischer Freiherrenstand 1724, Ausdehnung auf das Gesamtgeschlecht 1726

 

Wallenrodt

seit 1244

altes fränkisches Adelsgeschlecht; 1676 Reichsgrafenstand

 

Wallmoden

seit 1154

niedersächsisches Uradelsgeschlecht; 1782 Reichsgrafenstand

 

Walpote

994 bis um 1300

erloschenes edelfreies fränkisches Geschlecht von der Burg Zwernitz, im Dienst des Königs und des Bamberger Bischofs

-

Walsee

1288–1483

erloschenes Herrengeschlecht aus Schwaben

 

Walsleben

1243 bis ?

pommerscher und mecklenburgischer Uradel

 

Wambolt von Umstadt

seit 838

rheinisch-hessisches Uradelsgeschlecht des Niddagaues; 1664 Reichsfreiherrenstand

 

Wangelin

1249 bis 19. Jahrhundert

mecklenburgisches Uradelsgeschlecht, das zu den Vasallen der Fürsten von Werle gehörte

 

Wangenheim

seit 1133

thüringisches Uradelsgeschlecht; 1855/1856/1858/1866/1871 Anerkennung des Freiherrenstandes durch diverse Landesherren; 1840 Grafenstand für Stamm Winterstein

 

Warendorf

1183 bis ?

ursprünglich aus Warendorf stammendes Adelsgeschlecht, das im Lübecker Patriziat aufstieg und in dieser Stadt von 1183 bis 1566 Ratsherren und Bürgermeister stellte.

 

Warnstedt

seit 1249

Geschlecht aus dem magdeburgischen Uradel, später auch in Brandenburg, Mecklenburg, Schleswig-Holstein, Dänemark und Schweden

 

Warsberg

seit 1369

Lothringischer Uradel; 1826 preußische Anerkennung des Freiherrenstandes

Wartenberg (Böhmen)

 ? bis 1758

Abgestorbenes altes böhmisches Adelsgeschlecht

 

Wartenberg (Pfalz)

vor 1169 bis 1818 (1844)

nach der Burg Wartenberg bei Kaiserslautern benanntes, abgestorbenes Geschlecht; 1699 Grafenstand

 

Wartenberg (Altmark-Nordthüringen)

seit 1239 bis

altes Adelsgeschlecht aus der Altmark und Thüringen

 

Wartenberg (Bayern)

1588 (1602) bis 1736

nach Schloss und Gut Wartenberg benanntes, abgestorbenes bayerisches Adelsgeschlecht, morganatische Linie des Stammes Wittelsbach; 1602 Grafenstand

 

Wartensleben

seit 1270

magdeburgisches Uradelsgeschlecht; 1703 preußischer Grafenstand;

 

Wasen

seit 1150

Edelfreie im Umfeld der kurmainzischen Stadt Aschaffenburg und am Untermain, 1611/1612 erloschen.

Wasielewski

seit 1531

Polnisches Adelsgeschlecht; mit Nicolaus Wasilewski 1531 (Urk.d.Kgs.Sigismund I. für die Stadt Lubelsk (Lublin)), dessen Stammreihe in Preußen mit Thaddäus v. Wasielewski, 1739, gest.1803, beginnt. Legimitation bei der galiz.Landtafel als Rr 26. Oktober 1789 (für Thomas Wasielewski (W.Rogala));

 

Wassenberg

1020–1371

niederrheinisches Grafengeschlecht, aus dem die Herzöge von Geldern hervorgingen

-

Wassilko

1097

Von den Knjasen im Kiewer Gouvernement abstammendes, altes moldauisches Bojarengeschlecht (1350), 1855 österreichische Freiherren, 1918 Grafen, zum Hochadel zählend seit 1907

 

Watzdorf

seit 1261

Thüringischer Uradel; 1719 Reichsgrafenstand für Haus Crostau; 1837 sächsischer Freiherrenstand für Haus Kauschwitz;

 

Weber von Webenau

seit 1769

österreichisches Briefadelsgeschlecht; 1818 österreichischer Adelsstand

 

Webern

seit 1731

österreichisches Briefadelsgeschlecht, 1731 als „Edle von Webern“

 

Wechmar

seit 1170

thüringer Uradelsgeschlecht

 

Wedderkop

vor 1682

belgisch-holsteinisches Adelsgeschlecht, 1683 Erneuerung des Adels durch Kaiser Leopold II. und Aufnahme in die schleswig-holsteinische Ritterschaft. Damit zählt das Geschlecht innerhalb der Ritterschaft zu den recepti (im Gegensatz zu den Equites Originarii).

 

Wedekind

seit 1278; bzw. 1649

altes niedersächsisches Geschlecht, aus dem Johann Ludwig Wedekind (* 1673; † 1725) den Stand eines russischen Barons erhielt, ein Zweig 1809 den hessischen Freiherrenstand und ein weiterer 1915 den preußischen Adelsstand erhielt; wohl nicht stammesverwandt mit dem seit 1649 belegbaren, namensgleichen schwarzburgischen Geschlecht, das 1749 geadelt wurde

 

Wedel

seit 1212

Uradelsgeschlecht aus Stormarn; – Haus Evenburg: 1664 dänischer, 1776 preußischer Grafenstand, 1914 preuß. Fürstenstand; Haus Wedellsborg: 1672 dänischer Grafenstand; Haus Eilenstedt: 1798 preuß. Grafenstand; Haus Rehfeld: 1903 preußischer Grafenstand

 

Wedemeyer

seit 1472

niedersächsisch-lüneburgisches Briefadelsgeschlecht; 1819 preußischer Adelsstand

 

Wegnern (1635)

um 1500

Aus Sachsen stammendes Geschlecht; 1635 polnischer Adelsstand mit preußischem Indigenat; es besteht auch eine 1822 geadelte Familie Wegnern.

 

Weichs

seit 1363

altbayerischer Uradel; 1623 Reichsfreiherrenstand für die ältere, 1636 für die jüngere Linie;

 

Weichselberg

1050–1254 (?)

edelfreies Geschlecht des Mittelalters

Weigel

1285–1430

Patrizierfamilie der Freien Reichsstadt Nürnberg

 

Weiher

seit 1234/1357 bzw. 1280

Zwei Uradelsgeschlechter in Pommern und Brandenburg; 1806 preußischer 'Freiherrenstand für die von Weiher aus Pommern als von Weiher und Nimptsch. Die brandenburgischen Weiher erhielten 1637 den Reichsgrafenstand.

 

Weiler

seit ca. 1100

württembergisches Uradelsgeschlecht; 1900 württembergische Anerkennung als Freiherr von und zu Weiler

 

Weinsberg

1140–1507

erloschene staufische Ministerialenfamilie aus dem Gmünder Raum

 

Weißelsdorf

13. Jahrhundert

erloschenes frühes Rittergeschlecht im Hofer Raum

Weißenstein

1037 bis ?

Mittelalterliche Lehnsleute des Markgrafen von Baden

Weizsäcker

seit 1535

altes pfälzisches Müllergeschlecht, aus dem Carl Weizsäcker 1897 zunächst den persönlichen Adel und 1916 den erblichen Freiherrentitel erhielt

 

Welck

seit 1503

sächsisches Briefadelsgeschlecht; 1785 Reichsadelsstand; 1782 Reichsfreiherrenstand;

 

Welda, Wellede

1188 bis um 1500

altes westfälisches Adelsgeschlecht

 

Welfen

800–1055 und bis heute

ursprünglich burgundisches und schwäbisches Herrschergeschlecht mit europäischer Bedeutung, dessen Zusammenhang mit den späteren und heutigen Welfen nicht gesichert ist.

Welhartitz

 ?–1390

erloschenes böhmisches Uradelsgeschlecht

Welser

seit 1246

seit 1567 Freiherren Welser von Zinnenburg; durch den Erwerb der Herrschaft Neunhof 1660 Mitglieder der Fränkischen Reichsritterschaft; 1814 einfacher bayerischer Adel, 1819 bayerischer Freiherrenstand

 

Wels-Lambacher

1020–1090

mittelalterliches bayerisches Grafengeschlecht

Weltzien

seit 1270

mecklenburgischen Uradelsgeschlecht

 

Welzl von Wellenheim

seit 1808

österreichischer Briefadel

 

Wenckstern

seit 1315

mecklenburgisch-brandenburgischer Uradel

 

Wenden

1141–1867

braunschweigisches, später auch halberstädtisches und brandenburgisches Geschlecht, 1735 in Livland, 1797 Immatrikulation bei der livländischen Ritterschaft

 

Wendhausen

seit 1683

braunschweigisches, später auch mecklenburgisches Adelsgeschlecht, 1683 und 1684 Reichsadelsstand, 1721 Reichsfreiherrenstand

 

Wendt

seit 1231

westfälisches Uradelsgeschlecht; Freiherren, 1715 Reichsgrafenstand

 

Wenkheim

seit 1660

fränkisches Briefadelsgeschlecht; 1748 erbländisch-österreichischer Ritterstand, 1776 Freiherrenstand, 1802 ungarischer Grafenstand;

 

von der Wense

seit 1330

niedersächsisches Uradelsgeschlecht

 

Wensien

vor 1330 bis 16. Jahrhundert

altes holsteinisches Adelsgeschlecht, das in enger Beziehung zu den Rittern von Barmstede, den Ritter von Raboisenund den von Wedel stand.

 

Wentzky

seit 1476 bis Mitte des 20. Jahrhunderts

schlesisches Adelsgeschlecht

 

Werden (Pommerellen)

seit ca. 1300

pommerellisches Adelsgeschlecht; wanderten aus Werden an der Ruhr in Danzig ein

-

Werden (Rheinland)

1223–ca. 1290

rheinländisches Adelsgeschlecht nach Werden an der Ruhr; Seitenlinie der Herren Schilling von Bornheim aus Bornheim bei Bonn

-

Werdenberg

1259–1534

erloschenes südwestdeutsch-schweizerisches Grafengeschlecht

 

Werdenberg-Heiligenberg

 

Werdenberg-Sargans

Werder

seit 1369 bzw. 1522

je ein Uradels- und Briefadelsgeschlecht; 1879 preußischer Grafenstand für die uradeligen von Werder

 

Werder (Mark)

Werl

seit 987

Westfälisches Grafengeschlecht; aus ihnen entwickelten sich die Grafen von Arnsberg und die Gravel von Hövel

 

Werminghausen

1278 bis ?

altes westfälischen Adelsgeschlecht mit Stammsitz bei Iserlohn

 

Wernau

1264–1696

erloschenes schwäbisches Adelsgeschlecht

 

Werner

11.–12. Jahrhundert

Gaugrafengeschlecht aus Schwaben

Wersebe

seit 1189

Bremisches Uradelsgeschlecht; 1901 bzw. 1905 K.u.K. Prävalierung des bisher geführten Freiherrentitels

 

Wertheim

1132–1556

erloschenes mittelrheinisch-fränkisches Adelsgeschlecht; es bestehen noch zwei Briefadelsgeschlechter gleichen Namens

 

Werthern

seit 1209

thüringisches Uradelsgeschlecht; 1844 preußische Genehmigung des Freiherrentitels, 1702 und 1706 Reichsgrafenstand für unterschiedliche Linien.

 

Wessenberg

1029 bis ?

Schweizer Adelsgeschlecht, ursprünglich aus dem heutigen Kanton Aargau

 

Westerholt

seit 1225

westfälisches Uradelsgeschlecht; Linie Hackfort: 1650 Reichsfreiherrenstand; Stamm Westerholt: 1790 Reichsgrafenstand;

 

Westernach

1257 bis ?

schwäbisches Uradelsgeschlecht; 1693 Reichsfreiherrenstand, 1814 Eintragung in die bayerische Adelsmatrikel bei der Freiherrenklasse

 

Westernhagen

seit 1258

thüringer Uradelsgeschlecht aus dem Eichsfeld

 

Westphalen

seit 1249

ostwestfälisches Uradelsgeschlecht; 1792 Reichsgrafenstand

 

Wettiner

seit 982

Dynastie deutscher Markgrafen, Kurfürsten und Könige

 

Wetzendorf

1061–1349/50

erloschenes thüringisches Adelsgeschlecht

Wevelinghoven

1145–1460

eines der bedeutendsten rheinischen Adelsgeschlechter (erloschen); ein Geschlecht von Wevelinchoven führt das gleiche Wappen und erlosch 1955

 

Wickede

seit 1230

Dortmunder Ratsgeschlecht, dann Lübecker Rats- und Domherrengeschlecht

 

Wied

seit 1103; Stammreihe 1159

Edelfreies Grafengeschlecht – 1784 Reichsfürstenstand

 

Wiedau

1738–1915

erloschenes livländisches Geschlecht, 1638 Reichsadelstand, 1797 Immatrikuliert bei der Livländischen Ritterschaft

 

Wiehe

1231–1629

erloschenes thüringisches, ritterliches Burgmannengeschlecht

 

Wieladingen

13. und 14. Jahrhundert

Rittergeschlecht im Südschwarzwald, Kleinmeier des Damenstifts Säckingen; gingen vermutlich aus den Herren von Stein hervor

 

Wietersheim

seit ca. 1500

ursprünglich westfälisches Adelsgeschlecht

 

Wienskowski

seit 1526

westpreußisches Adelsgeschlecht

 

Wiesenthau

1128–1814

erloschenes fränkisches Uradelsgeschlecht; 1809 Immatrikulation in Bayern bei der Freiherrenklasse

 

Wigeriche

vor 919 bis 12. Jahrhundert

eine der ältesten bezeugten europäischen Adelsfamilien

Wild

14. Jahrhundert

sächsisches Adelsgeschlecht

 

Wildberg

1123–1368

fränkisches Adelsgeschlecht

-

Wildenberg

1235–1328

Inhaber einer Kleinherrschaft im Südwesten des heutigen Nordrhein-Westfalen

 

Wildenburg

Mitte 1230er Jahre bis 1418

erloschenes rheinisches Adelsgeschlecht

Wildenstein (Frankenwald)

seit 1318

fränkisches Uradelsgeschlecht; 1817 Immatrikulation in Bayern bei der Freiherrenklasse; (drei weitere gleichnamige Geschlechter).

 

Wildenstein (Mittelfranken)

seit mindestens 15. Jahrhundert

Adelsgeschlecht im heutigen mittelfränkischen Grenzraum. (drei weitere gleichnamige Geschlechter).

 

Wildgrafen

1103–1409

erloschenes mittelalterliches Grafengeschlecht

 

Wilhelminer

9.- 13. Jahrhundert

bayerische Adelsfamilie des 9. Jahrhunderts

Willisen

seit 1541

Briefadelsgeschlecht aus der Wetterau; 1702 Reichsritterstand; 1863 preußische Genehmigung des Freiherrentitels.

 

Wilmersdorff

1147 bis 1802

erloschenes brandenburgisches Uradelsgeschlecht

 

Wilmsdorff

seit 1467

preußisches Adelsgeschlecht, seit dem 18. Jahrhundert auch holländisch als von Proebentow van Wilmsdorff

 

Windelen

vor 1376 - 1457

erloschenes westfälisches Adelsgeschlecht

-

Windisch-Graetz

seit 1220

nach der Stammherrschaft in Steiermark benanntes Dynastengeschlecht; 1551 Reichsfreiherrenstand; 1557 Reichsgrafenstand; 1804 Reichsfürstenstand

 

Winkelhausen

1271–1739

westfälisch-bergisches Uradelsgeschlechts

 

Winkler von Mohrenfels

seit 1501

Patrizierfamilie aus Nürnberg; 1709 Reichsadelsstand

 

Winter von Adlersflügel

seit 1560

aus der Pfalz stammendes Briefadelsgeschlecht; 1681 Reichsadelsstand

Winterfeld(t)

seit 1286

Märkisches Uradelsgeschlecht altsächsischer Herkunft; 1671 (erster) dänischer Lehensfreiherrenstand; 1706 spanischer Marqués; 1719 erbländisch-niederländischer Grafenstand;

 

Wintzingerode

seit 1209

Uradelsgeschlecht aus dem Eichsfeld; 1813 westfälische Bestätigung des Freiherrenstandes; 1794 Reichsgrafenstand

 

Wirsberg

(1203) 1303

altes fränkisches Adelsgeschlecht

 

Wisch

vor 1200 bis 19. Jahrhundert

altes holsteinischen Adelsgeschlecht, sie war eng verwandt mit den Familien Pogwisch und Wulf

 

Wiser

seit 1450

Aus Niederösterreich stammendes Geschlecht; 1500 kaiserlicher Wappenbrief; 1577 Reichsadelsstand; Mai 1702 Reichsfreiherrenstand, Juli 1702 Reichsgrafenstand.

 

Wisner von Morgenstern

1792 bis ?

erloschene Adelsfamilie aus dem Komitat Agram, 1792 ungarischer Adels- und Wappenbrief, Ausbreitung ins Banat und nach Paraguay

Witkowitz

seit 1697

Adelsfamilie aus dem heutigen Polen; Ritterstandserhebung im 18. Jahrhundert;

 

Witowski

seit 1192

polnisch-deutsches Adelsgeschlecht

 

Wittelsbach

seit ca. 1000

eines der ältesten deutschen Geschlechter, aus dem jahrhundertelang die bayerischen und pfälzischen Herrscher hervorgingen;

 

Wittern

seit 1143

thüringisches Uradelsgeschlecht

 

Wittken

seit 1240 (1256)

pommerischer Uradel

 

Wittstatt

1090–1584

erloschenes mittelalterliches Adelsgeschlecht aus Oberwittstadt

 

Witzendorff

seit 1290

lüneburgischer Adel; 1639 Reichsadelsstand mit Wappenbesserung; 1914 preußische Namen- und Wappenvereinigung mit denen von Rehdiger als von Witzendorff-Rehdiger.

 

Witzleben

seit 1133

thüringischer Uradel; Roter Hof:1860 österreichische Bewilligung des Freiherrenstandes; Blauer Hof: 1813 westfälischer, 1886 preußischer Grafenstand.

 

Wnuck

seit 1525

kaschubischen Adelsgeschlechts aus Hinterpommern; 1817 preußisches Diplom für nat. Sohn

 

Wobeser

seit 1300

pommersches Uradelsgeschlecht

 

Woedtke

seit 1389

pommersches Adelsgeschlecht, eines Stammes und Wappens mit den von Kleist

 

Woellwarth

seit 1136

schwäbisches Uradelsgeschlecht; Freiherren seit dem 19. Jahrhundert

 

Wolde

seit 1284

pommersches Uradelsgeschlecht

 

Woldeck

seit 1230

altmärkisches Uradelsgeschlecht

 

Wolf von Wolfsthal

1180–1688

Erloschenes Adelsgeschlecht aus dem Steigerwald

 

Wolfenbüttel

1073–1361

Erloschenes altsächsisches Adelsgeschlecht edelfreier Herkunft, im 12. Jh. Grafen von Peine, Agnaten der Edlen und Grafen von Schladen, Stammesverwandt mit den von Apenburg, von Asseburg, von Bärwinkel, von Bartensleben, von Winterfeld

 

Wolff

seit 1427

Deutsch-Baltisches Adelsgeschlecht. 1726 das Indigenat der Livländischen Ritterschaft, 1729 das Indigenat der Estländischen Ritterschaft. 1747 Erhebung in den Reichsfreiherrenstand.

 

Wolff-Metternich

seit 1301
seit 1440

altes hessisches Adelsgeschlecht
rheinische Nebenlinie der Wolff von Gudenberg; 1637 Reichsfreiherrenstand; 1731 Reichsgrafenstand

 

Wolffenschild

1646–1771

Livländisches Adelsgeschlecht; 1646 schwedischer Adelsstand

 

Wolffradt

seit 1647

pommersches Adelsgeschlecht; 1647 schwedischer Adelsstand, 1772 schwedischer Freiherrenstand, 1810 Bonapartischer Grafenstand

 

Wolff von Gudenberg

seit 1301

Hessisches Uradelsgeschlecht; 1873 Reichsfreiherrenstand

 

Wolff von und zu Todenwarth

seit 1418

altes hennebergisch-hessisches Geschlecht; 1623 rittermäßiger Reichsadelsstand; 1637 Reichsfreiherrenstandsbestätigung

 

Wolffersdorff

seit 1240

Sächsisches Uradelsgeschlecht; Reichsfreiherrenstand; 1741 erblicher Reichsgrafenstand durch Kurfürst Friedrich August III, Herzog zu Sachsen und König von Polen, im Vicariate des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

 

Wolframsdorf

1278

vogtländisch-meißnisches und thüringisches Adelsgeschlecht

 

Wolffskeel

1219

fränkischer Uradel; 1819 Immatrikulation in die Bayerische Freiherrenklasse; 1901 bayerischer Grafenstand

 

Wolfstein

seit 1290

bayerisch-fränkisches Uradelsgeschlecht

 

Wolfurt

1226 bis 15. Jahrhundert

mittelalterliches Adels- und Rittergeschlecht

 

Wolkenstein

1140/47

Tiroler Uradel mit zwei Linien: Rodenegg und Trostburg; Linie Wolkenstein-Trostburg: 15. Jahrhundert Freiherrenstand, 1630 Reichsgrafenstand; Linie Wolkenstein-Rodenegg: 1564 Freiherrenstand, 1628 Reichsgrafenstand

 

Wollschlaeger

1408 bis ?

deutsch-kaschubisches Adelsgeschlechts, 1526 polnische Adelsanerkennung, 1825 russische Adelslegitimierung

 

Wolzogen

seit 1393

nieder-österreichisches Uradelsgeschlecht, 1588 erbländisch-österreichische Wappenbesserung, 1591 niederösterreichischer alter Ritterstand, 1602 Ritterstand und Verleihung des Prädikats zu Neuhaus, 1605 mährisches Inkolat, 1607 erbländisch-österreichischen Freiherrnstand, 1702 Reichsfreiherrenbestätigung

 

Wopersnow

1385 bis Ende 18. Jahrhundert

erloschenes pommersches Uradelsgeschlecht, später in Mecklenburg, Danemark, Wallonien und Lothringen, sowie Niedersachsen

 

Woyrsch

seit 1417

böhmischer Uradel

 

Wrangel

seit 1277

baltisches Uradelsgeschlecht; verschiedene Linien wurden im 17., 18. und 19. Jahrhundert in den schwedischen und preußischen Freiherrenstand bzw. Grafenstand erhoben.

 

Wrede

seit 1202

westfälischer Uradel; 1653 schwedischer Freiherrenstand; 1687 schwedischer Grafenstand (finnländische Linie).

 

Wreech

1278 bis ?

altes neumärkisches Adelsgeschlechtes

 

Wróblewski

aus Masowien stammendes polnisches Adelsgeschlecht; 1772 preußischer Adel

 

Wrochem

seit 1379

schlesischer Uradel;

 

Wulffen

1156; 1220; 1407

drei verschiedene Uradelsgeschlechter aus Anhalt-Magdeburg, Brandenburg und Halberstadt. Das Halberstädter Geschlecht wurde 1813 im Königreich Bayern in die Freiherrnklasse aufgenommen.

 

Anhalt-Magdeburg

 

Brandenburg

Würben/Wrbna u. Freudenthal

seit 1214

schlesisch-böhmisch-mährisches Adelsgeschlecht; Freiherren, 1624 Reichsgrafenstand. Nennt sich seit Anfang des 19. Jahrhunderts Wrbna u. Freudenthal

 

Wurmb

seit 1173

thüringisch-sächsisches Uradelsgeschlecht

 

Wurmbrand-Stuppach

seit 1194

niederösterreichisches Uradelsgeschlecht; 1607 niederösterreichischer Herrenstand; 1607 erbländisch-österreichischer Freiherrenstand; 1682 Grafenstand

 

Wurmlingen

seit 1120

schwäbisches Uradelsgeschlecht;

 

Württemberg

seit 1080

altes Grafengeschlecht; 1495 Reichsfürstenstand; Kurfürsten; Herzöge

 

Würtzburg

1137–1922

erloschenes fränkisches Uradelsgeschlecht; 1812 Immatrikulation in Bayern in die Freiherrenklasse.

 

Wussow (Vorpommern)

1262–1804

Vorpommersches Uradelsgeschlecht

 

Wussow (Hinterpommern)

seit 1277

Hinterpommersches Uradelsgeschlecht

 

Wuthenau

seit 1273

Märkischer Uradel; 1721 Reichsfreiherrenstand und Reichsgrafenstand.

 

Wylich und Lottum (Wylich)

(1158)/1355

Uradelsgeschlecht aus der Grafschaft Kleve; 1608 österreichischer Freiherrenstand, 1701 Reichsgrafenstand für Linie Gribbbenvorst; 1654 Reichsfreiherrenstand für Linie Diersfordt